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    Öffentlicher Rundfunk

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    Beitrag von Gast Sa 13 Aug 2022, 08:49

    https://www.t-online.de/nachrichten/id_92386980/affaere-schlesinger-ist-der-oeffentlich-rechtliche-rundfunk-noch-zu-retten-.html
    https://www.focus.de/panorama/welt/mehr-ps-wagen-dienstwagen-bei-oeffentlich-rechtlichen-was-deutschlands-senderchefs-so-fahren_id_134498717.html

    Wenn ich lese, wie die Patricia Schlesinger sich auf Kosten der Beitragzahler ein schönes teures Leben gemacht hat,
    bekomme ich die kalte Wut.
    Wie viele Menschen haben wenig Geld und sind gezwungen jeden Monat 18 Euro schießmichtod an den Verein zu zahlen,
    der jedes Jahr klagt, er hätte keine Kohle und die Beiträge müssten erhöht werden.
    Personen die sich verweigern zu zahlen, mussten sogar schon in Haft.
    Wofür?
    Für exorbitant hohe Gehälter der Vorstände, die sich auch privat aus dem Topf bedienen und vom Feinsten ausstatten lassen.
    Fette Autos inklusive.
    Mal abgesehen vom Programm, welches doch eher unterirdisch ist.
    Gut, es gibt ein paar interessante Sendungen, aber ansonsten ist der Laden doch absolut überholt.
    Heute wird gestreamt und die Leute machen sich ihr eigenes Programm.

    Meiner Meinung nach gehört der Laden abgeschafft, vollständig.
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    Beitrag von Abriter Sa 13 Aug 2022, 09:46

    Da ist wohl einiges aus dem Ruder gelaufen. Und die Aufsichtsgremien haben komplett versagt.

    Der ÖRR beraubt sich selber seiner Daseinsberechtigung, wenn er ständig den Rotstift bei den angestellten und freien Mitarbeitern oder beim Programm ansetzt, statt bei den Strukturen und in der oberen Etage. Wenn man bedenkt, dass es darüber hinaus im und um den ÖRR herum unzählige Versorgungsposten und -pöstchen gibt, wird einem schwindelig.

    An Information und Bildung lässt sich nicht wirklich sparen, aber dieser unnötig aufgeblähte Apparat hat sich längst überlebt und gehört auf ein gesundes Maß gestutzt. Gute Führungskräfte sollen gutes Geld verdienen, aber nicht unzählige Postenreiter.

    In Frankreich wird gerade die Rundfunkgebühr abgeschafft (das hat allerdings andere Ursachen). Der ÖRR soll dort über den Staatshaushalt finanziert werden. Eine solche Lösung sehe ich sehr kritisch. Da ist mir die Rundfunkgebühr für einen zurechtgestutzten ÖRR deutlich lieber.
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    Beitrag von Gast Sa 13 Aug 2022, 09:52

    Abriter schrieb:Da ist wohl einiges aus dem Ruder gelaufen. Und die Aufsichtsgremien haben komplett versagt.

    Der ÖRR beraubt sich selber seiner Daseinsberechtigung, wenn er ständig den Rotstift bei den angestellten und freien Mitarbeitern oder beim Programm ansetzt, statt bei den Strukturen und in der oberen Etage. Wenn man bedenkt, dass es darüber hinaus im und um den ÖRR herum unzählige Versorgungsposten und -pöstchen gibt, wird einem schwindelig.

    An Information und Bildung lässt sich nicht wirklich sparen, aber dieser unnötig aufgeblähte Apparat hat sich längst überlebt und gehört auf ein gesundes Maß gestutzt. Gute Führungskräfte sollen gutes Geld verdienen, aber nicht unzählige Postenreiter.

    In Frankreich wird gerade die Rundfunkgebühr abgeschafft (das hat allerdings andere Ursachen). Der ÖRR soll dort über den Staatshaushalt finanziert werden. Eine solche Lösung sehe ich sehr kritisch. Da ist mir die Rundfunkgebühr für einen zurechtgestutzten ÖRR deutlich lieber.

    Wenn ich schon höre, dass die Schwesinger wohl 2 Dienstfahrzeuge hat, inklusive Fahrer, fällt mir nichts mehr ein.
    Hat sie keinen Führerschein?
    Wenn sie schon die Hand aufhalten und alten Menschen Rentnern und Bedürftigen und Personen, die den Mist gar nicht schauen, auszunehmen, dann sind sie auch in der Pflicht, dementsprechend sparsam und angemessen mit der Kohle umzugehen.
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    Beitrag von Oskar Sa 13 Aug 2022, 11:19

    Solo schrieb:

    Wenn ich schon höre, dass die Schwesinger wohl 2 Dienstfahrzeuge hat, inklusive Fahrer, fällt mir nichts mehr ein.
    Hat sie keinen Führerschein?
    Wenn sie schon die Hand aufhalten und alten Menschen Rentnern und Bedürftigen und Personen, die den Mist gar nicht schauen, auszunehmen, dann sind sie auch in der Pflicht, dementsprechend sparsam und angemessen mit der Kohle umzugehen.

    Sie hat ja auch in selbstloser Weise abendliche "Dienstessen" in ihrer Wohnung über die Rundfunkgebühren finanziert.
    Rein zufällig ist ihr Gemahl, Gert Spörl, Ressortleiter Ausland beim Spiegel. So dass eigentlich jede Unterhaltung der beiden beim häuslichen Abendessen als "Dienstessen" durchgehen könnte.

    In ihrer Position hatte sie garantiert auch eine Kreditkarte des Senders für dienstliche Aufwendungen. Hierzu zählte mit Sicherheit auch die Ausstattung mit zeitgemäßer, gehobener Garderobe, bei der eine private Nutzung nicht zu verhindern war.

    Zu den Rücktrittsforderungen als RBB Intendantin meinte sie: Die gegen sie erhobenen haltlosen Vorwürfe und Diffamierungen würden es ihr unmöglich machen, das Amt weiter zu führen. Natürlich erwartet sie bei Amtsverzicht eine angemessene Abfindung.

    Es ist schon bemerkenswert, wie manche Leute jegliche Bodenhaftung verlieren, wenn sie zu Amt und Würde gelangen.


    Zuletzt von Oskar am Sa 13 Aug 2022, 11:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Korrektur)
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    Beitrag von Katana Sa 13 Aug 2022, 11:42

    Abriter schrieb:
    An Information und Bildung lässt sich nicht wirklich sparen, aber dieser unnötig aufgeblähte Apparat hat sich längst überlebt und gehört auf ein gesundes Maß gestutzt. Gute Führungskräfte sollen gutes Geld verdienen, aber nicht unzählige Postenreiter.


    Genau da fängt es doch aber schon an GN , Stichwort "Gute Führungskräfte" .
    Schaust du bei Wikipedia rein , steht dort , dass in den letzten Jahren die Managementfähigkeiten eines Intendanten immer höher gewichtet werden .

    Da der ÖR in seiner Gesamtheit jedoch seit Jahren nach immer höheren Gebühren schreit, ist es um diese Management Fähigkeiten der Intendanten augenscheinlich extrem schlecht bestellt .

    Ebenso um die Kompetenz der Rundfunkräte , die solche Leute berufen und deren Gehälter durchwinken .
    Ein Gehalt will meiner Ansicht nach doch wohl verdient werden , wo ist denn bitte die Wertschöpfung bei Intendanten zu finden, die Gehälter um die 300000€ jährlich rechtfertigen würde ??

    Meine erste Maßnahme wäre beim ÖR ganz generell einen Gehaltsdeckel von höchstens 100000€ jährlich einzuführen .
    Weiterhin wäre es nach meiner Ansicht mehr als an der Zeit den gesamten ÖR umzustrukturieren und zwar auf EIN Programm bundesweit + zeitweilige Programme für die einzelnen Bundesländer .

    Konkret könnte man 90% des ÖR komplett einstampfen, weil diese 90% für den gesetzlichen Informationsauftrag schlicht überflüssig sind .
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    Beitrag von Abriter Sa 13 Aug 2022, 11:58

    Katana schrieb:

    Meine erste Maßnahme wäre beim ÖR ganz generell einen Gehaltsdeckel von höchstens 100000€ jährlich einzuführen .
    Weiterhin wäre es nach meiner Ansicht mehr als an der Zeit den gesamten ÖR umzustrukturieren und zwar auf EIN Programm bundesweit + zeitweilige Programme für die einzelnen Bundesländer .

    Konkret könnte man 90% des ÖR komplett einstampfen, weil diese 90% für den gesetzlichen Informationsauftrag schlicht überflüssig sind .

    Ich weiß nicht, ob es 90 % sind, aber die Hälfte bestimmt.

    Gehaltsdeckel halte ich für Kontraproduktiv. Viel wichtiger ist ein klarer Auftrag und eine funktionierende Aufsicht.
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    Beitrag von Katana Sa 13 Aug 2022, 12:29

    Abriter schrieb:
    Ich weiß nicht, ob es 90 % sind, aber die Hälfte bestimmt.

    Gehaltsdeckel halte ich für Kontraproduktiv. Viel wichtiger ist ein klarer Auftrag und eine funktionierende Aufsicht.

    Ein funktionierende Aufsicht könnte es nur durch totale Transparenz geben , von der wir mittlerweile Lichtjahre entfernt sind, für mich ist der gesamte Bereich marode und nicht mehr haltbar.

    Wenn man normal bei Wikipedia reinschaut , findet man zu den Begriffen meist ausführliche Artikel , schau dagegen mal unter Intendant und du findest allein zum Aufgabenbereich drei schwammig formulierte Sätze und das wars .

    Fakt ist doch einfach , dass einem nicht einmal jemand den Aufgabenbereich eines solchen Intendanten vernünftig darlegen kann , sprich der Gebührenzahler wird nicht ansatzweise überhaupt informiert , WOFÜR diese Leute eigentlich ihre Gehälter konkret beziehen .

    Und von dieser Klientel gibt es 21 im Fernsehsenderbereich und 70 !! für Radiosender , alle von den Gebühren der Bürger finanziert und kein Mensch kann einem konkret erklären , wofür diese Leute eigentlich ihr Gehalt beziehen.

    Wir dürfen uns nicht wundern , wenn immer größere Teile der Bevölkerung irgendwelchen Verschwörungstheorien anhängen und prinzipiell der Meinung sind , dass der Staat den kleinen Mann von vorne bis hinten belügt und betrügt , wenn das teilweise gar keine Verschwörungen sind , sondern schlichte Tatsachen .

    Alternativ zum Gehaltsdeckel könnte man auch über eine Überführung der Gehaltsstruktur in die Tarife des öffentlichen Dienstes nachdenken .
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    Beitrag von Abriter So 14 Aug 2022, 20:08

    Man darf gespannt sein, ob diese gequirlte Hühnerkacke Konsequenzen für das System des ÖRR hat.

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