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Gewalt

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Beitrag von Gast So 16 Dez 2018, 01:40

Gewalt scheint die universelle Sprache zu sein, die alle Menschen verstehen können!
Jeder kann mit Gewalt seine Meinung nachdrücklich und ausgesprochen deutlich darstellen!
Eine andere persönliche Meinung bedarf einer höheren Gewalt!
Je mächtiger die Gewalt, desto größer ist ihr Einflussbereich!
Ein Naturgesetz!

Und wenn mir morgen früh einer quer kommt.......

Erlebt er dann die Gesetze der Natur?

N8chen.
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Beitrag von Abriter So 16 Dez 2018, 08:47

Es gibt viele Arten von Gewalt. Befugnis, Macht, psychische oder physische Kraft. Gewalt muss also nicht immer negativ sein.
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Beitrag von Tat2 So 16 Dez 2018, 11:24

Alarich schrieb:Gewalt scheint die universelle Sprache zu sein, die alle Menschen verstehen können!
Jeder kann mit Gewalt seine Meinung nachdrücklich und ausgesprochen deutlich darstellen!
Eine andere persönliche Meinung bedarf einer höheren Gewalt!
Je mächtiger die Gewalt, desto größer ist ihr Einflussbereich!
Ein Naturgesetz!

Und wenn mir morgen früh einer quer kommt.......

Erlebt er dann die Gesetze der Natur?

N8chen.

Ich habe in meiner Vergangenheit oft mit Gewalt geantwortet oder psychische Gewalt ausgeübt um an mein Ziel zu gelangen.
Heute verabscheue ich sie und was ich tat um so mehr. Den Drang nach Gewalt zu überwinden würde ich als eine menschliche Gabe sehen.
Und doch nimmt man in den Medien jeden Tag Ereignisse und Menschen wahr, die einem vor Augen führe das es in bestimmten Fällen scheinbar keine andere Möglichkeit gibt.
Aber wann ist Gewallt gerecht? Wann ist sie vertretbar?
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Beitrag von Katana So 16 Dez 2018, 13:45

Tat2 schrieb:

Ich habe in meiner Vergangenheit oft mit Gewalt geantwortet oder psychische Gewalt ausgeübt um an mein Ziel zu gelangen.
Heute verabscheue ich sie und was ich tat um so mehr. Den Drang nach Gewalt zu überwinden würde ich als eine menschliche Gabe sehen.
Und doch nimmt man in den Medien jeden Tag Ereignisse und Menschen wahr, die einem vor Augen führe das es in bestimmten Fällen scheinbar keine andere Möglichkeit gibt.
Aber wann ist Gewallt gerecht? Wann ist sie vertretbar?

Genau das ist das Problem Tat und auch der Grund , warum ich Religionen oder Ideologien , die Gewaltlosigkeit propagieren nicht recht für voll nehmen kann .

Einfach aus dem Grund , da absolute Gewaltlosigkeit eine träumerische Utopie ist , die voraussetzt , dass sich ausnahmslos alle dieser Geisteshaltung anschließen .
Ohne allzu pessimistisch zu sein, wird dies aber nach meiner Ansicht noch über Jahrhunderte vollkommen ausgeschlossen sein, allein aus dem Grunde, da es auf der
Welt viel zu viele Ungleichheiten und unterschiedlichste Lebensumstände gibt, die geeignet sind, Menschen in gewaltbereite Gemütszustände zu versetzen .

Selbst in unseren westlichen Wohlstandsgesellschaften, in denen keiner in eine absolut mittellose Lage kommen muß , sondern immer und ohne Ausnahme für ein gewisses
existenzielles Minimum gesorgt wird , bleibt extreme Gewaltbereitschaft nicht aus , auch wenn sie vom grundsätzlichen her, eigentlich nicht zu begründen ist .

Dazu kommen eben besagte Ungleichheiten auf diesem Planeten , die Menschen , welche aus anderen Kulturen hier eintreffen , geistig total überfordern und oft
genug Gewalt und Kriminalität regelrecht befördern .
Einem Menschen , der beispielsweise aus einer Gesellschaft kommt , in der Gewalt gegen Verbrechen in Form von Strafe um ein vielfaches extremer praktiziert wird ,
dem wirst du unseren Resozialisierungsgedanken nicht ohne weiteres näher bringen können . Im Gegenteil wird er bei ohnehin schon kriminellen Ansätzen , diese hier
versuchen auszuleben , weil ihm unsere Art des Strafvollzuges lächerlich und so gar nicht abschreckend vorkommt .

Sowie derartige Elemente in unserer Gesellschaft auftauchen, klappt der ganze Gedanke von einer gewaltlosen Gesellschaft wie ein Kartenhaus zusammen, da man auch
als Mensch der Gewalt nicht anwenden möchte, genau zu solcher genötigt wird , wenn man nicht permanentes Opfer sein will .
Sehr schnell beginnt sich dann auch die Spirale der Gewalt zu drehen , da potentielle Opfer solcher Elemente frei nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung " , die
Ausübung präventiver Gewalt in Erwägung ziehen , um im Vorwege gewalttätige Übergriffe zu vermeiden .

Und schon ist man wieder da , wo man längst nicht mehr sein wollte , nämlich bei primitiven Verhältnissen , in denen das Recht des Stärkeren gilt , einziger Unterschied,
die Mittel zur Gewaltanwendung sind bis hin zu Massenvernichtungswaffen weiterentwickelt worden . Das Ergebnis ist also keine gewaltlose Gesellschaft , sondern eine in der Gewalt
, gewaltsam durch ein Gleichgewicht des Schreckens unterdrückt wird , aber unterschwellig genauso vorhanden ist , wie vor ein paar tausend Jahren .
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Beitrag von Abriter So 16 Dez 2018, 16:02

Gewaltlosigkeit kann es schon deshalb nicht geben, weil Gewaltlosigkeit Regeln voraussetzt. Regeln sind das Fundament jeder Gewalt. Jede Regel lässt sich nur mit Gewalt durchsetzen.
Die Frage ist, welche Arten von Gewalt lässt man zu, wo sind die Grenzen der zulässigen Gewalt und welche Gewalt wird beim Überschreiten selbiger angewandt.

Ich persönlich bin der Meinung, dass die absolute Mehrheit der Menschen viel zu blöde ist, also gar nicht ohne Gewalt leben kann. Ein kurzer Blick ins Dritte Reich genügt um festzustellen, dass sich Millionen von Menschen binnen kürzester Zeit mittels Fingerschnipp eines einzigen Vollpfosten zu den abscheulichsten Gewaltverbrechen hinreißen lassen. Damit sind nicht einmal Kriegshandlungen oder sogenannte Mitläufer gemeint. An dieser Systematik hat sich bis heute nichts geändert. Lediglich der Fingerschnipp wird möglichst "gewaltig" unterdrückt. Im Kleinen und in vielen Bereichen des Lebens und der Erde gibt es ihn aber nach wie vor.
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Beitrag von Katana So 16 Dez 2018, 16:23

Abriter schrieb:Gewaltlosigkeit kann es schon deshalb nicht geben, weil Gewaltlosigkeit Regeln voraussetzt. Regeln sind das Fundament jeder Gewalt. Jede Regel lässt sich nur mit Gewalt durchsetzen.
Die Frage ist, welche Arten von Gewalt lässt man zu, wo sind die Grenzen der zulässigen Gewalt und welche Gewalt wird beim Überschreiten selbiger angewandt.

Vollkommen richtig , es scheitert am Bedarf von Regeln , um Gewaltlosigkeit durchzusetzen , genau da liegt das geistige Problem .

Gewaltlosigkeit könnte nur praktiziert werden , wenn sich diese durch Erkenntnis und Einsicht einstellt , ohne Gewalt als Gesellschaft besser existieren zu können .

Abriter schrieb:Ich persönlich bin der Meinung, dass die absolute Mehrheit der Menschen viel zu blöde ist, also gar nicht ohne Gewalt leben kann.

Richtig und selbst diejenigen, die geistig dazu in der Lage wären, werden von den Blöden zur Gegengewalt genötigt , da diese eben ihre Probleme ob real oder eingebildet , nicht ohne Gewalt lösen können oder wollen .

Aber vielleicht liegt die Begründung auch gar nicht in der Intelligenz , sondern in der Kehrseite der Individualität , des eigenständigen Denkens .
Unsere größte Gabe , dass eigenständige Denken ist im Vergleich zur Tierwelt auch unser größter Fluch . Tiere können innerhalb ihrer Spezies durchaus mit einem
Minimum an Gewalt auskommen , siehe Menschenaffen oder andere Herdentiere mit kollektiver , sozialer Ordnung . Ihre fehlende Individualität wird durch einen erheblich
verstärkten Kollektivinstinkt kompensiert . Einzig Kämpfe bezüglich einer internen Rangordnung werden praktiziert , Verbrechen existieren nicht .

Man könnte Gewaltbereitschaft von daher bei der Spezies Mensch durchaus als eingebaute Bestandskontrolle der Natur betrachten , durch die eine unkontrollierte Vermehrung
der Spezies unterdrückt wird . Da wir kaum natürliche Feinde haben , können nur wir selbst unser Feind sein .

Folglich müsste mit der geistigen Erkenntnis der Gewaltlosigkeit beim Menschen auch die Erkenntnis der Geburtenkontrolle einhergehen , ansonsten hätte menschliche Gewaltlosigkeit
innerhalb weniger Generationen fatale Folgen .
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Beitrag von Tat2 So 16 Dez 2018, 16:53

Abriter schrieb:Gewaltlosigkeit kann es schon deshalb nicht geben, weil Gewaltlosigkeit Regeln voraussetzt. Regeln sind das Fundament jeder Gewalt. Jede Regel lässt sich nur mit Gewalt durchsetzen.
Die Frage ist, welche Arten von Gewalt lässt man zu, wo sind die Grenzen der zulässigen Gewalt und welche Gewalt wird beim Überschreiten selbiger angewandt.

Ich persönlich bin der Meinung, dass die absolute Mehrheit der Menschen viel zu blöde ist, also gar nicht ohne Gewalt leben kann. Ein kurzer Blick ins Dritte Reich genügt um festzustellen, dass sich Millionen von Menschen binnen kürzester Zeit mittels Fingerschnipp eines einzigen Vollpfosten zu den abscheulichsten Gewaltverbrechen hinreißen lassen. Damit sind nicht einmal Kriegshandlungen oder sogenannte Mitläufer gemeint. An dieser Systematik hat sich bis heute nichts geändert. Lediglich der Fingerschnipp wird möglichst "gewaltig" unterdrückt. Im Kleinen und in vielen Bereichen des Lebens und der Erde gibt es ihn aber nach wie vor.
Zu deinem zweiten Absatz muß ich leider sagen das ich der festen Überzeugung bin das die Gewalt den Deutschen aufgezwungen wurde. Nur sind wir scheinbar ein Volk das ziemlich zielstrebig und effektiv ist. Ich meide inzwischen Auseinandersetzungen um den zweiten Weltkrieg und den Holocaust weil sich dazu in mir Gedanken gebildet haben die offen auszusprechen möglicherweise gegen den §130 Stgb verstoßen.
Fakt ist, das es in JEDER Gesellschaft immer wieder Personen geben wird, denen Empathie nicht in die Wiege gelegt wurde. Gewaltverhalten gegen die gleiche Art ist aus meiner Sicht anerzogen oder ein biologischer Fehler.
Soldaten von Spezialeinheiten deren Hauptaufgabe das Töten ist werden mühevoll trainiert um die natürliche Hemmung zu überschreiten. Aber wehe, die Dienstzeit ist zu Ende und diese "Tötungsmaschinen" müssen sich wieder in eine friedsuchende Gesellschaft einfinden.
Ich haben einen Freund der im Krieg einige Menschen getötet hat. Jetzt, Jahre später holen ihn die Bilder und Gesichter ein. Er beschrieb es so, das er wie in Zeitlupe das Einschlagen der Kugeln immer und immer wieder sieht. Darauf kann man kaum jemanden vorbereiten.
Auch kommt eine große Zahl Menschen in unser Land oder unseren Kulturkreis, ( Europa ist sich da doch schon sehr ähnlich geworden ) denen die animalische Gewalt noch näher liegt als uns.
Wie kann ich annehmen das denen die gewonnene Sicherheit nicht als Schwäche erscheint? Denn es ist doch auch zu erwarten das den gefährlichen Weg nicht die Ängstlichen und Zögernden gegangen sind. Viele der hier eintreffenden sind die RAUBTIERE ihrer Gesellschaft. Solchen Individuen kann man mit Friedfertigkeit nicht kommen. Und schon kommen wir an einen Punkt der wirklich verzwickt ist.
Wir wünschen eine Gesellschaft aus der Gewallt nahezu verbannt ist. Um diese zu erreichen braucht es aber Kräfte die dazu in der Lage sind für die "Sauberen" die Drecksarbeit zu machen.

Wie katana schon richtig erwähnte, ist eine gewaltfreie Gesellschaft eine Utopie. Eine Wünschenswerte, aber eine ebenso nicht erreichbare.
Schön wäre es allerdings das sich die Gewalt bevorzugt gegen jene richtet die sich gegen das friedliche Miteinander stellen. Und nicht auch gegen jene, die nur wirtschaftlichen Interessen im Wege stehen.
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Beitrag von Katana So 16 Dez 2018, 18:20

Muss ich mich bei meinem Vergleich zur Tierwelt doch glatt eines besseren belehren lassen , wobei dieser Artikel meine Ansicht , dass Gewalt ein natürlicher Bestandteil der menschlichen Natur ist , doch eher stützt .

Bei unseren nächsten Verwandten , den Menschenaffen kommt der tödliche Kampf um natürliche Ressourcen nämlich auch vor .

https://www.scinexx.de/news/biowissen/schimpansen-von-natur-aus-gewalttaetig/

Es scheint tatsächlich einen Zusammenhang zwischen geistiger Entwicklung und dem Hang zur Gewalt als bewusster Methode zur Durchsetzung eigener Ziele zu geben .

Von daher erscheint die Bereitschaft zur Gewalt innerhalb der eigenen Spezies nicht unbedingt von mangelnder Intelligenz zu zeugen , sondern ganz im Gegenteil ein Merkmal geistig höher
entwickelter Lebensformen zu sein. Wenn außer der Rangordnung , der Kampf um Nahrung auch gegen Exemplare der eigenen Art , geistiger Bestandteil der Evolution ist , wäre es logisch anzunehmen ,
dass die Gewalt erst dann endet im Kopf der Menschen , wenn sie ihre restlichen Probleme gelöst haben .
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Beitrag von Tat2 So 16 Dez 2018, 19:21

Katana schrieb:Muss ich mich bei meinem Vergleich zur Tierwelt doch glatt eines besseren belehren lassen , wobei dieser Artikel meine Ansicht , dass Gewalt ein natürlicher Bestandteil der menschlichen Natur ist , doch eher stützt .

Bei unseren nächsten Verwandten , den Menschenaffen kommt der tödliche Kampf um natürliche Ressourcen nämlich auch vor .

https://www.scinexx.de/news/biowissen/schimpansen-von-natur-aus-gewalttaetig/

Es scheint tatsächlich einen Zusammenhang zwischen geistiger Entwicklung und dem Hang zur Gewalt als bewusster Methode zur Durchsetzung eigener Ziele zu geben .

Von daher erscheint die Bereitschaft zur Gewalt innerhalb der eigenen Spezies nicht unbedingt von mangelnder Intelligenz zu zeugen , sondern ganz im Gegenteil ein Merkmal geistig höher
entwickelter Lebensformen zu sein. Wenn außer der Rangordnung , der Kampf um Nahrung auch gegen Exemplare der eigenen Art , geistiger Bestandteil der Evolution ist , wäre es logisch anzunehmen ,
dass die Gewalt erst dann endet im Kopf der Menschen , wenn sie ihre restlichen Probleme gelöst haben .  
So schafft die geistige Entwicklung Probleme die man wohl nur als Zwischenstation betrachten sollte. Nämlich zu einer Gesellschaft die es geschafft hat zum Wohl aller in ihr lebenden Individuen zu handeln.
Vielleicht sind wir also nur eine Zwischenspezies? Quasi auf dem Weg vom Wasser an Land. Oder besser auf dem Weg zu einem wirklich denkenden Wesen. ;-)
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Beitrag von Katana So 16 Dez 2018, 19:34

Tat2 schrieb:
So schafft die geistige Entwicklung Probleme die man wohl nur als Zwischenstation betrachten sollte. Nämlich zu einer Gesellschaft die es geschafft hat zum Wohl aller in ihr lebenden Individuen zu handeln.
Vielleicht sind wir also nur eine Zwischenspezies? Quasi auf dem Weg vom Wasser an Land. Oder besser auf dem Weg zu einem wirklich denkenden Wesen. ;-)

Langfristig wäre das logisch , zumindest wenn man der Evolutionstheorie Glauben schenken mag .

Das es zu dieser Weiterentwicklung kommt , setzt aber voraus , dass wir uns auf dem Weg dorthin nicht selbst auslöschen .
Man bemerke , dass das aussterben einer Spezies ein ebenso normaler Vorgang wäre und man sollte nicht der irrigen Annahme anhängen , dass wir
dieser Möglichkeit entwachsen wären .

Schaut man sich die globale Entwicklung derzeit an, ist das in meinen Augen sogar die wahrscheinlichere Konsequenz, weil wir uns soweit von einer der Umwelt angepassten
Lebensweise entfernt haben , dass wir uns in einer Situation befinden , in der der Planet Erde durchaus ohne uns regenerieren könnte , wir aber nicht ohne den Planeten .

Der Weg der geistigen Weiterentwicklung könnte durchaus über die harte Tour und einen Neuanfang stattfinden , bei dem allenfalls kleine Reste der Menschheit überleben ,
die dann VIELLEICHT aus dem Schaden klug geworden sind . Dieses Schicksal hat ja bekanntlich schon so einige für ihre Zeit hochentwickelte Zivilisationen getroffen .

Wirft man einen Blick in einige alte Schriften , ist auch die Theorie , dass wir wenigstens einmal schon auf dem gleichen Level wie heute waren und uns selber vernichtet haben
nicht ganz vom Tisch .
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