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    Generation Z(itterpappel)

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    Beitrag von gnadenlos Mo 29 Apr 2024, 18:03

    Die heutige Jugend blickt äußerst pessimistisch in die Zukunft. Das ist nicht verwunderlich, wenn man an die allgegenwärtigen Themen wie Klima, Umwelt, Kriege, Gesundheits- und Rentensystem etc. denkt. Keine schönen Aussichten, für die Generation Z.

    Andererseits lebt eben diese Generation im höchsten Wohlstand, seit es diese Republik gibt. Freizeit, Spaß und Work-life-Balance stehen ganz oben auf ihrer Wunschliste. Für die anderen Themen geht man demonstrieren und protestieren. Halt so, wie es ins persönliche Wohlbefinden passt.

    Wer sich bspw. auf die Straße klebt, leistet weder seinen Teil zur Verbesserung der Sache noch für die Gesellschaft allgemein, die solche Puddinge am Kacken hält. Wie wäre es denn mit Ärmel hochkrempeln, anpacken, Verantwortung übernehmen? Wer die Herausforderungen bewältigen will, braucht nicht auf die 20-Stunden-Woche zu hoffen.

    Vielleicht wäre es doch ganz gut, die Wehrpflicht mitsamt Zivildienst für Männlein, Weiblein und Diverse einzuführen. Kann dem Muskel- und Hirnaufbau nur dienlich sein.
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    Beitrag von Katana Mo 29 Apr 2024, 19:57

    Die Idee der 1jährigen Dienstpflicht halte ich für sehr gut .

    Was die restliche Anspruchshaltung so angeht , haben wir uns die Brut selber so rangezogen .
    Erziehung als Schimpfwort aber den Bälgern bevor sie 10 Jahre alt werden schon Dinge wie Smartphones und ähnliches in den Rachen schieben .

    Werte von mehreren 100 € mal so eben , immer vom neuesten und feinsten , kein Wunder wenn dieser Nachwuchs meint , ihm würden schon in der Ausbildung die Brathühner von selber in den Mund fliegen .

    Wie es zukünftig dann mit deutschem Unternehmertum aussieht fragt man besser nicht , weil es leider nicht möglich ist ein Unternehmen mit der gewünschte Work-life Balance unter einen Hut zu kriegen .

    Diese idiotischen Gedankengänge fingen schon mit der Frauenquote an und klar muss das Ganze auch mit Nachwuchs zu vereinbaren sein piep1

    Alles größtenteils linksradikale Träumereien , die an jeglicher Lebensrealität scheitern , auch wenn man noch so oft mit dem Fuß aufstampft .


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    Beitrag von Abriter Di 30 Apr 2024, 09:25

    Katana schrieb:
    Alles größtenteils linksradikale Träumereien , die an jeglicher Lebensrealität scheitern , auch wenn man noch so oft mit dem Fuß aufstampft .

    Fällt mir dazu ein:

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    Beitrag von Katana Di 30 Apr 2024, 10:59

    Was mich an diesen Geisteshaltungen eben genau so wütend macht , ist die zur Schau gestellte Realitätsferne und das es auch noch hordenweise so genannte "Experten" gibt , die solchen Wahnwitz erklären und verständlich machen wollen .

    Ist es so schwer mal kleine und mittelständische Unternehmer zu fragen , wie ihre tägliche Praxis aussieht ??

    Du kannst dir beim Aufbau eines Unternehmens solche Spinnereien nicht leisten und du kannst dir auch keine Mitarbeiter leisten , die solche hirnrissigen Vorstellungen von einer Balance zwischen Arbeit und Lebensqualität pflegen . Ebenso wenig kannst du die Mitarbeiter/innen leisten , die alle Nase lang während der Arbeitszeit Anrufe der Kita oder der Schule bekommen , nur weil den Sprößlingen mal ein Pfurz quer sitzt und man meint , da müssten die Eltern alles stehen und liegen lassen um SOFORT zu Hilfe zu eilen .

    Solche Angestellten kann sich ein Unternehmen allenfalls bei den niedrigsten und unwichtigsten Arbeiten leisten , aber nicht in Positionen mit nur einem Minimum an Verantwortung oder Führungsaufgaben .
    Als Unternehmer selber geht das gleich gar nicht .

    Wer das bestreitet lebt einfach nicht in dieser Wirtschafts und Geschäftswelt und hat auch keine Ahnung von den Anspruchshaltungen heutiger Kunden und das setzt dem Ganzen dann noch die Krone auf .
    Genau die Schwachköpfe , die sich einbilden , man müsse ihren Problemen im Arbeitsleben immer Rechnung tragen , sind andererseits die Kunden mit den höchsten Ansprüchen .

    Letztendlich ist das reiner Egoismus des Einzelnen , alles soll nach den eigenen Wünschen laufen aber nichts dafür tun wollen .

    Bei mir ist praktisch 24/7 Bereitschaft angesagt , bekomme ich am Wochenende ein Bestellung rein , dann wird die bearbeitet , weil wenns nicht zügig läuft , bestellt der Kunde nächstes Mal woanders .

    SO sieht die Realität aus .

    Wenn ich da die Bestimmungen bei meinem Schatz im Betrieb höre , könnte ich kotzen .
    15 Extra Urlaub pro Elternteil und Jahr , wenn das Kind krank wird , sorry aber da fass ich mir doch an den Kopp , wie sollen das denn kleinere Betriebe machen ??
    Bis zu 2 Jahre Elternzeit aber die Arbeitsplätze müssen erhalten werden , auf die Rechte derjenigen , die dann deswegen nur auf Zeit eingestellt werden können und wieder gehen dürfen , wenn Mutti oder Vati sich dann endlich mal wieder bequemt zur Arbeit zu kommen ist auch geschissen .

    Zuschüsse hier , Beihilfen da und das Dankeschön für alles ist am Ende die Reaktion "Deutschland wäre ja so ein kinderfeindliches Land "

    Und das sind genau die Idiotien , die wir diesen linksradikalen Schwachköppen zu verdanken haben .


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    Beitrag von Abriter Mi 01 Mai 2024, 20:50

    Arbeitsplatzschutz ist sicher eine wichtige Sache. Ein Hire and Fire wie in den USA braucht es hier nicht. Allerdings hat man mit überzogenen Regelungen schon einiges kaputt geschützt. Z.B. ist es Pech für die junge und bestens geeignete Bewerberin, wenn das mittelständische Unternehmen das Risiko einer Schwangerschaft nicht eingehen möchte.
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    Beitrag von Katana Mi 01 Mai 2024, 21:17

    Das Schlimme an diesen überzogenen Familienförderungen ist einfach , das sie im Kopf der Leute ganz schnell zur Selbstverständlichkeit geworden sind und da es auch in der Hinsicht natürlich keinen Stillstand geben darf , kriegt die nächste Generation den Hals nicht voll und will ne Steigerung .

    Und genau so geht das in diesem Land seit mittlerweile Jahrzehnten , immer mehr kriegen für immer weniger tun .

    Das sich gerade der normale Arbeitnehmer dadurch aber auch kräftig an dem Ast sägt , auf dem er sitzt , scheint keiner wirklich begreifen zu wollen .
    Man beschwert sich darüber , das jeder realistisch denkende Arbeitgeber aus diesen Tendenzen zwangsweise seine Schlüsse ziehen muss und die Rechnung ist ganz einfach .

    Wenn ich Arbeitnehmer habe , die immer mehr Geld haben wollen und dabei immer weniger arbeiten wollen , dann muss der Arbeitgeber seinen Betrieb gnadenlos auf Effizienz trimmen , sprich mit weniger Personal immer mehr wegschaffen . Wohin das führt ist doch klar , Automatisierung , Technisierung , alle Register ziehen , um sich von menschlicher Leistungsfähigkeit möglichst unabhängig zu machen .

    Sprich jeder Versuch seitens der Gewerkschaften die wöchentliche Arbeitszeit immer noch weiter zu verkürzen führt automatisch zu gnadenloser Rationalisierung .

    Beispiel Lokführer , da wurde von einer vorwitzigen Gewerkschaft jetzt mal wieder gestreikt bis alles still stand , denkt einer von den Verantwortlichen vielleicht mal weiter als bis zur kurzfristigen Füllung des Geldbeutels und Arbeitszeitverkürzung ??

    Ich glaube das nicht , diese Aktionen werden in den Chefetagen analysiert und die Versuche Züge autonom fahren zu lassen , die laufen schon länger und so wie das machbar ist , wird das eingeführt und plötzlich braucht man keine überbezahlten und arbeitsfaulen Lokführer mehr oder zumindest erheblich weniger von ihnen .

    Bei Aldi läuft gerade ein Versuch an Doppelkassen zu etablieren , damit sind Kassen gemeint , bei denen ein Kassierer zwei Kunden gleichzeitig abkassieren kann .

    Diese Beispiele kann man beliebig fortführen , die Folgen scheinen niemanden zu interessieren , Hauptsache ICH immer mehr und immer einfacher .


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