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    Beitrag von gnadenlos Fr 05 Jan 2018, 17:50

    Katana schrieb:

    In Hamburg sieht es nicht anders aus , es sei denn man würde solche Zustände wie hier beschrieben , bei einem simplen Verwaltungsakt als normal ansehen Very Happy

    https://www.abendblatt.de/hamburg/article207424723/Autobesitzer-muessen-bis-zu-neun-Tage-auf-Zulassung-warten.html


    Ja eben. So etwas ist doch völlig krank und absolut nicht lebenswert. Jede Stadterweiterung benötigt mehr Verwaltung, mehr Dienstleistung, mehr öffentliche Einrichtungen, mehr Verkehrsinfrastruktur (auch außerhalb der Stadt), mehr Arbeitsplätze. Andernfalls vergammelt man im Stau, beim Warten, beim Nichtstun.
    Die Chinesen haben das geblickt. Die bauen außerhalb der Stadt - in umgekehrter Reihenfolge. Zuerst die komplette Infrastruktur, dann die Verwaltung, die Betriebe und ganz zum Schluss die Wohnhäuser.
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    Beitrag von Oskar Fr 05 Jan 2018, 18:11

    gnadenlos schrieb:

    Höhö, wir haben den schönen Taunus! Very Happy

    Bei der von dir genannten Zuwanderungsrate in M handelt es sich aber nicht ausschließlich um Millionäre? Steigt die Zahl der nicht-prekären Arbeitsplätze ebenso?

    Derartige Zuwanderungsraten in Städten sind m.E. nur der Vorbote des nächsten Kollaps. Ich kenne keine einzige deutsche Stadt, die eine Verdichtung und/oder Erweiterung strukturell wirklich schadfrei gebacken bekommt. Wenn die Stadt nicht selbst kollabiert und elend verrottet, dann ist es das unmittelbare Umfeld. Die meisten größeren Städte faulen bereits vor sich hin, ohne es zu merken. Als Paradebeispiel sei die wachsende Stadt Berlin genannt, in der man nicht einmal mehr die grundlegende Verwaltung gebacken bekommt (wer dort freiwillig lebt, muss wirklich schmerzfrei und des Lebens überdrüssig sein). Zustände, die schon in der Antike ausnahmslos zum Untergang führten. Smile



    Was Du nicht wieder alles weißt.
    Ja München ist kurz vor dem Kollaps, das Umfeld, elend und verrottet..... Smile
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    Beitrag von Gast Fr 05 Jan 2018, 18:17

    Oskar schrieb:

    Was Du nicht wieder alles weißt.
    Ja München ist kurz vor dem Kollaps, das Umfeld, elend und verrottet..... Smile


    ja ist auch kurz vor dem Kollaps, geht schon in der S Bahn und beim parken los.
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    Beitrag von Gast Fr 05 Jan 2018, 18:21

    Cat1 schrieb:

    Wem sagst du das? Meine Tochter und ihr Partner wollen in Hamburg eine sanierte Altbauwohnung von 1927 kaufen, in Eppendorf, 90 qm, Kostenpunkt: 539000.
    Sie haben ein Gebot abgegeben, 500.000 und warten jetzt auf Antwort, Wahnsinn.


    Sorry , wie kann man so dämlich sein und sich in der heutigen Zeit ne halbe Million Schulden antun.

    Wie alt muss man werden und was muss man dauerhaft verdienen um diese Summe zurück zu zahlen, da ist noch kein Gericht, kein Notar und keine Grunderwerbssteuer und kein Zins dabei.

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    Beitrag von Katana Fr 05 Jan 2018, 18:51

    Oskar schrieb:

    Klar, dass eine Amortisierung über eine Vermietung nicht möglich ist, die Miete ist ein Zubrot, aus dem die Instandhaltung der Immobilie bestritten werden kann. Die Rendite liegt in der Wertsteigerung und hier geht man in München immer noch von mindestens 5 % p. a. aus. So kleine Einheiten (1 Zi-Wohnungen) sind wohl typische Objekte für Kapitalanleger und werden als solche auch angeboten. Ob sich das wirklich rechnet, ist nicht mein Problem.


    Es kann aber ganz schnell zu deinem Problem werden Oskar , wenn deine Hausbank wie durchaus üblich die Immobilien zum angenommenen Marktwert als Sicherheit benutzt und ihre Liquidität irgendwann davon massgeblich abhängt .

    Du siehst es also als klar an , wenn sich jemand als Kapitalanlage eine Immobilie anschafft , sie aus den Erträgen heraus aber nicht finanzieren kann , sondern dies durch eine "angenommene" Wertsteigerung versucht ?

    Genau diese Art Spekulation ist die hauptsächliche Ursache für Finanzblasen und Finanzkrisen , wenn sich nämlich irgendwann beweisen muss , was diese "angenommenen" Werte in der Realität , sprich wenn man die Immobilie am Markt anbietet , wirklich Wert ist .

    Wer unter diesen Voraussetzungen , eine der von GN verlinkten Immobilien kauft , muß heute schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein , noch viel mehr , wenn er ernsthaft von dieser Basis aus noch von einer Wertsteigerung von 5% p.A. ausgeht , am besten bis zum St.Nimmerleinstag :-))
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    Beitrag von Oskar Fr 05 Jan 2018, 19:01

    Katana schrieb:

    Es kann aber ganz schnell zu deinem Problem werden Oskar , wenn deine Hausbank wie durchaus üblich die Immobilien zum angenommenen Marktwert als Sicherheit benutzt und ihre Liquidität irgendwann davon massgeblich abhängt .

    Du siehst es also als klar an , wenn sich jemand als Kapitalanlage eine Immobilie anschafft , sie aus den Erträgen heraus aber nicht finanzieren kann , sondern dies durch eine "angenommene" Wertsteigerung versucht ?

    Genau diese Art Spekulation ist die hauptsächliche Ursache für Finanzblasen und Finanzkrisen , wenn sich nämlich irgendwann beweisen muss , was diese "angenommenen" Werte in der Realität , sprich wenn man die Immobilie am Markt anbietet , wirklich Wert ist .

    Wer unter diesen Voraussetzungen , eine der von GN verlinkten Immobilien kauft , muß heute schon mit dem Klammerbeutel gepudert sein , noch viel mehr , wenn er ernsthaft von dieser Basis aus noch von einer Wertsteigerung von 5% p.A. ausgeht , am besten bis zum St.Nimmerleinstag :-))


    Ein Anleger hat das Kapital bereits, das ist der Unterschied zu einer Finanzierung.
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    Beitrag von Gast Fr 05 Jan 2018, 19:11

    Oskar schrieb:


    Ein Anleger hat das Kapital bereits, das ist der Unterschied zu einer Finanzierung.


    Darum dreht sich doch alles in dieser unserer so tollen Gesellschaft, Geld, Rendite, Dax, Tecdax und sie sie alle heissen. Ein paar wenige räumen ab und alle andere haben die Arschkarte.

    Das ist auch das Totschlag Argument das ich immer beim Bau von Stuttgart tief hörte, jaaaaa das wertet die Stadt Stuttgart auf.

    Die Frage ist nur was hat der kleine Mann davon. Was ändert sich für dessen Leben.
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    Beitrag von Trulla Fr 05 Jan 2018, 19:14

    Leon0822 schrieb:


    Sorry , wie kann  man so dämlich sein und sich in der heutigen Zeit ne halbe Million Schulden antun.

    Wie alt muss man werden und was muss man dauerhaft verdienen um diese Summe zurück zu zahlen, da ist noch kein Gericht, kein Notar und keine Grunderwerbssteuer und kein Zins dabei.


    Na, ein Viertel Eigenkapital muss man wohl mindestens auf den Tisch legen, der Rest wird finanziert. Aber für'ne halbe Million darf es auch gern etwas mehr sein als eine 90-Quadratmeter-Klitsche in einem Wohnblock mit links, recht, oben und unten weiteren Bewohnern. *grusel

    Hier kriegt man für die veranschlagten 539.000 zum Beispiel das da in Busüm (mit der Nordsee quasi vor der Haustür):

    https://www.immobilienscout24.de/expose/99060683?referrer=RESULT_LIST_LISTING&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation%2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-3%2FHaus-Kauf%2FSchleswig-Holstein%2FDithmarschen-Kreis%26exposeId%3D99060683&navigationHasPrev=true&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESULT_LIST&searchId=86416578-b1fc-3723-8cd5-c8587d86c040#/

    oder das da für etwas weniger (498.000):

    https://www.immobilienscout24.de/expose/100576099?referrer=EXPO_NAVIGATION_BAR&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation%2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-3%2FHaus-Kauf%2FSchleswig-Holstein%2FDithmarschen-Kreis%26exposeId%3D100576099&navigationHasPrev=true&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESULT_LIST&searchId=86416578-b1fc-3723-8cd5-c8587d86c040#/

    und diverse andere attraktive Angebote für weniger Kohle. Im Zeitalter von "Homeoffice" ist auch die Entfernung zum Arbeitsplatz nicht mehr so das große Problem. Auf jeden Fall hat man da meiner Meinung nach mehr für's Geld.
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    Beitrag von Gast Fr 05 Jan 2018, 19:18

    Trulla schrieb:

    Na, ein Viertel Eigenkapital muss man wohl mindestens auf den Tisch legen, der Rest wird finanziert. Aber für'ne halbe Million darf es auch gern etwas mehr sein als eine 90-Quadratmeter-Klitsche in einem Wohnblock mit links, recht, oben und unten weiteren Bewohnern.  *grusel

    Hier kriegt man für die veranschlagten 539.000 zum Beispiel das da in Busüm (mit der Nordsee quasi vor der Haustür):

    https://www.immobilienscout24.de/expose/99060683?referrer=RESULT_LIST_LISTING&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation%2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-3%2FHaus-Kauf%2FSchleswig-Holstein%2FDithmarschen-Kreis%26exposeId%3D99060683&navigationHasPrev=true&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESULT_LIST&searchId=86416578-b1fc-3723-8cd5-c8587d86c040#/

    oder das da für etwas weniger (498.000):

    https://www.immobilienscout24.de/expose/100576099?referrer=EXPO_NAVIGATION_BAR&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation%2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-3%2FHaus-Kauf%2FSchleswig-Holstein%2FDithmarschen-Kreis%26exposeId%3D100576099&navigationHasPrev=true&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESULT_LIST&searchId=86416578-b1fc-3723-8cd5-c8587d86c040#/

    und diverse andere attraktive Angebote für weniger Kohle. Im Zeitalter von "Homeoffice" ist auch die Entfernung zum Arbeitsplatz nicht mehr so das große Problem. Auf jeden Fall hat man da meiner Meinung nach mehr für's Geld.


    Man bekommt sowas auch noch viel billiger quasi für 10% vom o.g. Preis mit dem Schwarzen Meer vor der Haustür und Wettergarantie, aber nicht  einmal das würde ich kaufen.


    Und die nächste Frage ist ob man denn überhaupt sowas haben muss.
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    Beitrag von Katana Fr 05 Jan 2018, 19:20

    Oskar schrieb:

    Ein Anleger hat das Kapital bereits, das ist der Unterschied zu einer Finanzierung.

    Richtig , es soll sich ja schließlich um eine Investition mit Rendite handeln , gemeinhin als Immobilienspekulation bekannt . Ich kaufe eine Immobilie und spekuliere auf eine Wertsteigerung .

    Nun sind die beiden Angebote , die GN da verlinkt hat heute praktisch ab vom weltlichen , ein normaler Mensch kann da keine vernünftige Preis/Gegenwertrelation mehr erkennen .

    Eine Tendenz , die es in den meisten Großstädten auf der Welt gibt , Tokyo dürfte wohl das bekannteste Beispiel sein , dort existieren heute schon angenommene Immobilienwerte bei denen jeder
    zumindest ahnt , dass sie real im Falle eines Falles niemand zahlen wird , wenn die Immobilie am Markt platziert werden würde .

    Richtig wird das im Vergleich in Deutschland noch nicht in nächster Zeit der Fall sein , aber GN hat im Prinzip durchaus recht , auf dem Weg dahin befinden wir uns , mit dem Unterschied zu anderen Metropolen weltweit , dass es in Deutschland noch genug zu erschließendes Umland gibt und die Preise im ländlichen daher noch nicht in dem Maße nachziehen, erst wenn das in Schwung kommt , wird die Lage akut .

    Stand der Dinge im Hamburger Umfeld , ein Mittelreihenhaus in Norderstedt , was ziemlich am Rand der normalen Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel liegt , bewegt sich bei ca. 100qm Wohnfläche derzeit im Normalbereich von 300000 €, wobei die bequeme Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln verständlich und ziemlich scharf die Hochpreisschwelle bestimmt , dahinter wirds ziemlich schnell günstiger .

    Wobei , wenn ich raten sollte , würde ich heute schon eher dazu tendieren , dass der Versuch den wirklichen Marktwert in Hamburg mit einer durchschnittlichen Immobilie zu erzielen , zur bösen Feststellung führen würde , dass das angelegte Kapital kleiner statt größer wurde :-)

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