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    Tempolimit auf Autobahnen

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    Tempolimit auf Autobahnen - Seite 2 Empty Re: Tempolimit auf Autobahnen

    Beitrag von gnadenlos Mo 21 Jan 2019, 19:06

    Wie gesagt: In Frankreich waren die 130 km/h sehr angenehm, die Durchschnittsgeschwindigkeit am Ende höher als in Deutschland. Das liegt u.a. daran, dass sich fast jeder an die Geschwindigkeitsbeschränkungen und an das Rechtsfahrgebot hält.

    Wenn ich nicht beruflich darauf angewiesen wäre, bräuchte ich auch kein Auto. Dann würde mir eine Ape für den wöchentlichen Einkauf genügen. Smile
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    Beitrag von Trulla Mo 21 Jan 2019, 20:31

    Tat2 schrieb:Vermutlich würde ich aber auch gegen ein generelles Tempolimit stimmen.

    Ich wäre dafür, das macht die ganze Fahrt entspannter.
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    Beitrag von Tat2 Di 22 Jan 2019, 11:52

    Trulla schrieb:

    Ich wäre dafür, das macht die ganze Fahrt entspannter.
    Wenn man den Tempomat auf 130 stellt ist man für einige immer noch zu schnell, das finde ich auch nicht entspannender.
    Aber eigentlich ist es mir inzwischen wirklich egal. So wenig wie ich inzwischen auf Autobahnen unterwegs bin.
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    Beitrag von Trulla Di 22 Jan 2019, 20:55

    Tat2 schrieb:
    Wenn man den Tempomat auf 130 stellt ist man für einige immer noch zu schnell, das finde ich auch nicht entspannender.
    Aber eigentlich ist es mir inzwischen wirklich egal. So wenig wie ich inzwischen auf Autobahnen unterwegs bin.

    Ich habe mein Auto seit Ende Juni 2017, habe damit mittlerweile 68.000 km abgerissen - und noch nicht einmal ausprobiert, ob der Tempomat überhaupt funktioniert. Interessiert mich einfach nicht. What a Face
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    Beitrag von gnadenlos Di 22 Jan 2019, 21:24

    Trulla schrieb:

    Ich habe mein Auto seit Ende Juni 2017, habe damit mittlerweile 68.000 km abgerissen - und noch nicht einmal ausprobiert, ob der Tempomat überhaupt funktioniert. Interessiert mich einfach nicht. What a Face

    Auf unseren Autobahnen kann man den Tempomat getrost knicken. Der Affenverkehr lässt die Nutzung nicht zu.

    Jessas, was du im Jahr an Kilometer schrubbst, reicht bei mir für drei Jahre. Very Happy
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    Beitrag von Oskar Do 24 Jan 2019, 19:19

    Bei der jetzt losgetretenen Debatte geht es ja nicht um Verkehrssicherheit, sondern um die heilige Kuh Klimaschutz, der jeder Deutsche kritiklos huldigt. Es stehen Zahlen im Raum, wie ein Tempolimit von 80/120 würde im Jahr 5 Mio. Tonnen CO2 einsparen.
    Andererseits will die Mehrheit der frei fahrenden Bürger ein solches Tempolimit nicht.
    Man darf gespannt sein, wie unsere Klimakanzlerin diesen Spagat bewältigt.
    Seitens der Politik und vom ADAC kommen ja schon die üblichen Argumente: Eine Einsparung durch ein Tempolimit sei vernachlässigbar.

    Nur muss man dann auch die Argumentation der sogenannten Klimaleugner, der Anteil Deutschlands am Weltklima sei bedeutungslos und die daraus resultierenden Schlüsse zulassen.
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    Beitrag von Abriter Do 24 Jan 2019, 23:29

    Ein Tempolimit 130 km/h würde ich unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit begrüßen. Allerdings nur mit gleichzeitiger Einführung großflächiger und permanenter Geschwindigkeits-, Abstands- und Spurschleicherkontrollen. Der deutsche Autoproll ist nämlich m.E. nur schwer erziehbar. Ein weiterer Beitrag zur Verkehrssicherheit wäre die Verlagerung des Güterfernverkehrs von der Straße auf die Schiene (von mir aus auch gerne in den Gully). Hier stellt sich die Bundesregierung allerdings taub und schickt immer mehr Lkw auf den Asphalt.

    Hinsichtlich des Klimaschutzes denke ich, dass der Verbrenner bereits im Laufe des nächsten Jahrzehnts ausgedient haben wird. Der harte Überlebenskampf der deutschen Automobilhersteller hat bereits begonnen - den einen oder anderen werden wir ganz sicher zu Grabe tragen dürfen.
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    Beitrag von Katana Fr 25 Jan 2019, 19:59

    Oskar schrieb:Bei der jetzt losgetretenen Debatte geht es ja nicht um Verkehrssicherheit, sondern um die heilige Kuh Klimaschutz, der jeder Deutsche kritiklos huldigt. Es stehen Zahlen im Raum, wie ein Tempolimit von 80/120 würde im Jahr 5 Mio. Tonnen CO2 einsparen.
    Andererseits will die Mehrheit der frei fahrenden Bürger ein solches Tempolimit nicht.
    Man darf gespannt sein, wie unsere Klimakanzlerin diesen Spagat bewältigt.
    Seitens der Politik und vom ADAC kommen ja schon die üblichen Argumente: Eine Einsparung durch ein Tempolimit sei vernachlässigbar.

    Nur muss man dann auch die Argumentation der sogenannten Klimaleugner, der Anteil Deutschlands am Weltklima sei bedeutungslos und die daraus resultierenden Schlüsse zulassen.

    Wenn man diese heilige Kuh ernst nehmen würde , hätten wir schon längst ein Leistungslimit von höchstens 150 PS bei Privatwagen und Sondersteuern auf SUVs und Sportwagen .

    Aber wie Alarich schon erwähnte , es kommt der neueste Elektro Kracher und die Karre hat 530 PS , bei den Verbrennern jedes Nachfolgemodell ein wenig leistungsstärker und immer hüsch noch schwerer , gespickt mit Idioten sicheren Assistenzsystemen , auf das man mit dem 12 Volt Bordnetz schon heute an seine Grenzen stößt und noch mehr Kilos .

    Ich wäre alleine deswegen schon für ein Tempolimit , um die breite Masse an Autofahrern von diesem PS Wahn und dem Hang zu Riesenkisten wegzukriegen . Nur zur Erinnerung , wir hatten schon vor Jahren mit dem Lupo 3L einen PKW , der als Massenprodukt hätte richtig was für die Umwelt tun können . Er wurde vom Verbraucher abgelehnt , weil er zu lahm und nicht fett genug war , sondern einfach nur vernünftig .

    Der beste , schnellste und sinnvollste Weg , den Schadstoffausstoss von Autos zu reduzieren wäre sie erheblich leichter , leistungsschwächer und damit verbrauchsgünstiger zu bauen.
    130 Höchstgeschwindigkeit würde auch bedeuten , dass eine oder andere aufwendige Assistenzsystem weglassen zu können und somit leichter bauen zu können .

    Würden 50 % der Autofahrer mit 3 Liter Autos rumfahren , wären die Schadstoffbelastungen auch in Großstädten voll im grünen Bereich und man bräuchte keine Milliarden schwere Infrastruktur zum aufladen von Stromern schaffen , die eh nie wirklich praxistauglich werden , weil die Reichweiten um den Verbrenner gänzlich zu ersetzen einfach zu gering bleiben .
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    Beitrag von gnadenlos Fr 25 Jan 2019, 22:44

    Ob wir es mögen oder nicht: Der Verbrenner stirbt. Eher schnell als langsam.

    Das immer höhere Gewicht und die wachsenden Größen bei Verbrennern ist u.a. der Abgasreinigung geschuldet. Bei Nutzfahrzeugen kommt man inzwischen an die Grenzen.

    Warum große Autos und SUV? Vermutlich auch deshalb, weil sie den Kunden förmlich aufgedrängt werden.
    Ich brauche ein neues Auto und hatte recht früh beschlossen, dass es die nächsten drei Jahre zwei Nummern kleiner geht. Ich fahre überwiegend alleine bzw. nur mit meinem Frauchen. Kleine Kinder habe ich nicht mehr, Enkelkinder noch keine und zwischendurch nach Frankreich muss ich auch nicht mehr fahren. Zu den Angeboten für meinen Wunsch-1er bekam ich stets Alternativangebote mit: 3er Touring, 2er, X1 - allesamt preiswerter als der 1er! Ich habe ihn vorhin trotzdem bestellt. Smile


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