ABRI Forum

Würden Sie gerne auf diese Nachricht reagieren? Erstellen Sie einen Account in wenigen Klicks oder loggen Sie sich ein, um fortzufahren.
4 verfasser

    Zustände wie in Wildwest

    gnadenlos
    gnadenlos
    Moderator
    Moderator

    Männlich Anzahl der Beiträge : 3701

    Zustände wie in Wildwest Empty Zustände wie in Wildwest

    Beitrag von gnadenlos Mo 24 Mai 2021, 19:43

    Da kapert ein osteuropäischer Präsident zoologischer Abstammung einfach mal so ein Flugzeug - und die Schnarchnasen sind empört. Ach ja: Sanktionsforderungen gibt es auch noch.
    Ich bin gespannt, wer wirklich in der Lage ist, diesem Wilden ordentlich Feuer unterm Hinter zu machen. Möglichst so, dass er und seine Sippschaft für den Rest des Lebens in einem ausbruchsicheren Gehege verschwinden. Smile
    Oskar
    Oskar
    Kapazität
    Kapazität

    Männlich Anzahl der Beiträge : 1485
    Alter : 74
    Ort : Daddytown in the Outback

    Zustände wie in Wildwest Empty Re: Zustände wie in Wildwest

    Beitrag von Oskar Di 25 Mai 2021, 08:50

    gnadenlos schrieb:Da kapert ein osteuropäischer Präsident zoologischer Abstammung einfach mal so ein Flugzeug - und die Schnarchnasen sind empört. Ach ja: Sanktionsforderungen gibt es auch noch.
    Ich bin gespannt, wer wirklich in der Lage ist, diesem Wilden ordentlich Feuer unterm Hinter zu machen. Möglichst so, dass er und seine Sippschaft für den Rest des Lebens in einem ausbruchsicheren Gehege verschwinden. Smile

    Man wird ein Protestschreiben überreichen, besonders scharf formuliert (frei nach Reinhard Mey).
    Dann wir man zum Äußersten greifen: Man wird Belarus auch für den ESC 2022 sperren.
    gnadenlos
    gnadenlos
    Moderator
    Moderator

    Männlich Anzahl der Beiträge : 3701

    Zustände wie in Wildwest Empty Re: Zustände wie in Wildwest

    Beitrag von gnadenlos Mi 26 Mai 2021, 20:40

    Immerhin ist man schon zur scharfen Verurteilung übergegangen. Und Forderungen gibt es auch schon.
    Der kleine Bär tanzt dem Rest der Welt ganz schön auf der Nase herum. Da wäre ein gezielter Atmungsstopp angesagt.
    Anonymous
    Gast
    Gast

    Zustände wie in Wildwest Empty Re: Zustände wie in Wildwest

    Beitrag von Gast Do 27 Mai 2021, 01:49

    gnadenlos schrieb:Immerhin ist man schon zur scharfen Verurteilung übergegangen. Und Forderungen gibt es auch schon.
    Der kleine Bär tanzt dem Rest der Welt ganz schön auf der Nase herum. Da wäre ein gezielter Atmungsstopp angesagt.

    Wer hat eigentlich den großen Adler gestoppt, als der 2013 dasselbe gemacht hat?


    Fand man da auch scharfe Worte der Verurteilung ?


    https://www.google.com/amp/s/www.heise.de/amp/tp/features/Doppelstandards-am-europaeischen-Himmel-6052829.html
    Oskar
    Oskar
    Kapazität
    Kapazität

    Männlich Anzahl der Beiträge : 1485
    Alter : 74
    Ort : Daddytown in the Outback

    Zustände wie in Wildwest Empty Re: Zustände wie in Wildwest

    Beitrag von Oskar Fr 28 Mai 2021, 00:05

    gnadenlos schrieb:Immerhin ist man schon zur scharfen Verurteilung übergegangen. Und Forderungen gibt es auch schon.
    Der kleine Bär tanzt dem Rest der Welt ganz schön auf der Nase herum. Da wäre ein gezielter Atmungsstopp angesagt.

    Das kann der kleine Bär aber nur, weil dem großen Bären diese Tänze gar wohl gefallen...
    gnadenlos
    gnadenlos
    Moderator
    Moderator

    Männlich Anzahl der Beiträge : 3701

    Zustände wie in Wildwest Empty Re: Zustände wie in Wildwest

    Beitrag von gnadenlos Fr 28 Mai 2021, 19:45

    Leon0822 schrieb:

    Wer hat eigentlich den großen Adler gestoppt, als der 2013 dasselbe gemacht hat?


    Fand man da auch scharfe Worte der Verurteilung ?


    https://www.google.com/amp/s/www.heise.de/amp/tp/features/Doppelstandards-am-europaeischen-Himmel-6052829.html

    Das ist nur bedingt vergleichbar, wie Äpfel und Birnen: Bei der Maschine handelte es sich um einen Staatsflieger. Die Regelungen für deren Überflug- und Landerechte können sehr unangenehm sein. Sowohl die Piloten als auch die Passagiere wissen das; davon kann sogar die Bundesregierung mehr als ein Lied singen. Darüber hinaus wurde dieser Flug nicht getäuscht und auch nicht unter Androhung von Gewalt zu einer Punktlandung gezwungen, ganz im Gegensatz zum Vorfall in Minsk.
    Wäre es damals (in Morals' Präsidentenmaschine) zu einer Festnahme gekommen, hätte das ganz sicher erheblichen Ärger ausgelöst. Das ist allerdings nur eine Vermutung. Smile
    gnadenlos
    gnadenlos
    Moderator
    Moderator

    Männlich Anzahl der Beiträge : 3701

    Zustände wie in Wildwest Empty Re: Zustände wie in Wildwest

    Beitrag von gnadenlos Fr 28 Mai 2021, 19:47

    Oskar schrieb:

    Das kann der kleine Bär aber nur, weil dem großen Bären diese Tänze gar wohl gefallen...

    Der russische Dauerbär läuft Gefahr, sich in die Fänge des Drachen zu begeben. Ich fürchte, er ist sich dessen nicht bewusst.
    Anonymous
    Gast
    Gast

    Zustände wie in Wildwest Empty Re: Zustände wie in Wildwest

    Beitrag von Gast Fr 28 Mai 2021, 20:50

    gnadenlos schrieb:

    Der russische Dauerbär läuft Gefahr, sich in die Fänge des Drachen zu begeben. Ich fürchte, er ist sich dessen nicht bewusst.

    Ja es ist ein Jammer.


    Um Weißrussland war es still geworden in letzter Zeit, bis der Zwischenfall um den Politaktivisten und NEXTA-Gründer Roman Protassewitsch zu einer diplomatischen Krise eskalierte. Weißrussland wird die Entführung eines zivilen Flugzeuges sowie die brutale Unterdrückung der Opposition und der Meinungsfreiheit vorgeworfen. Die westliche Politik reagierte entsprechend zügig: Deutschlands Außenminister Heiko Maas droht mit einer langen Sanktionsspirale und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lockt mit Geld, sollte Weißrussland wieder "demokratisch" werden.

    Erstaunlich scheint die Geschichtsvergessenheit vieler Politiker, wenn es um erzwungene Landungen geht, war doch die Maschine von Boliviens Präsident Evo Morales 2013 zu Landung in Wien gezwungen worden, weil man im Flugzeug den Whistleblower Edward Snowden vermutete. Es war bei weitem nicht der einzige Fall von "Luftpiraterie" der jüngeren Geschichte. Roman Protassewitsch, dessen Freilassung von vielen Politikern gefordert wird, taugt kaum als weißrussischer Nawalny, nachdem seine Morde auf dem Maidan im im Osten der Ukraine  und Verbindungen zum neonazistischen Asow-Batallion bekannt wurden.

    Was gibt es von bösen Bären neues?

    Ach ja, Gibt es einen Wandel in den Beziehungen des Westens zu Russland? Washington jedenfalls sieht von Sanktionen gegen EU-Unternehmen ab, die sich am Nord Stream 2-Projekt beteiligen. Damit dürfte die Fertigstellung der Gasröhre nicht mehr zu stoppen sein. Gleichzeitig bereitet man sich auf den Gipfel zwischen Putin und Biden in Genf vor. Auch Frankreichs Staatschef Macron sieht ein Ende der Sanktionspolitik gegen Moskau gekommen. Nur die NATO will offenbar die nächste Stufe der Auseinandersetzung zünden und bereitet sich schon auf "kognitive Kriegsführung" vor.

    Und dann war da noch ach ja, Am Freitag wurde das Abschlussurteil im Fall des russischen Investigativjournalisten Iwan Golunow gefällt. Ein Moskauer Gericht verurteilte fünf ehemalige Polizisten, die Golunow im Juni 2019 Drogen untergeschoben hatten, zu Haftstrafen zwischen fünf und zwölf Jahren.
    Die betroffenen Ex-Ordnungshüter Igor Ljachowez, Akbar Sergalijew, Maxim Umetbajew, Roman Feofanow und Denis Konowalow wurden des Amtsmissbrauchs, der Beweisfälschung und des illegalen Drogenbesitzes schuldig gesprochen und aller ihrer militärischen Ränge entkleidet, berichtete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Dabei räumte nur einer der Verurteilten seine Schuld vollständig ein. Die ehemaligen Polizisten müssen außerdem eine Entschädigung in Höhe von jeweils einer Million Rubel (rund 11.000 Euro) zahlen.


    Der Fall des auf den Kampf gegen Korruption spezialisierten Enthüllungsjournalisten Iwan Golunow hatte vor zwei Jahren weltweit Schlagzeilen gemacht. Er war am 6. Juni 2019 wegen des Verdachts auf Drogenbesitz festgenommen worden. Der Reporter wies alle Vorwürfe gegen sich zurück und behauptete, dass ihm die Drogen untergeschoben und die angeblichen Beweise von der Polizei als Vergeltung für seinen investigativen Journalismus über lokale Behörden platziert worden seien.

    Unter dem Druck der Öffentlichkeit wurde das Strafverfahren gegen Golunow jedoch fünf Tage nach seiner Festnahme eingestellt. Im Laufe des darauffolgenden Prozesses gegen fünf Beamte einer Moskauer Polizeiabteilung wiesen die Ermittler nach, dass diese dem Journalisten bei dessen Festnahme Drogen in seinen Rucksack gesteckt hatten. Das Tatmotiv sollen dabei bessere Karrierechancen und der Wunsch der Ex-Polizisten nach einer Beförderung gewesen sein. Das alles passiert im bösen bösen ach so geschundenen Russland.

    Aber kehren wir zurück ins das absolut fehlerfreie ach so demokratische Deutschland, the Number one of the  World.
    der Druck auf Kinder und ihre Eltern, sich impfen zu lassen, wächst. Obwohl die ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut keine generelle Impfempfehlung für Jugendliche ab 12 Jahren aussprechen will, schaffen nicht nur Politiker Fakten. So hat die Europäische Arzneimittelagentur EMA am Freitagnachmittag erstmals mit dem Vakzin von BioNTech/Pfizer einen Impfstoff für Kinder ab 12 Jahren zugelassen. Doch selbst die hauseigene Studie von Pfizer kommt auf eine hohe Zahl von schweren Nebenwirkungen. Verbände und Ärzte in Deutschland warnen vor einer flächendeckenden Impfung.

    Viele potentielle Risiken bleiben bei einem so neuen Impfstoff unbekannt. Der bekannte Virologe Alexander Kekulé betonte in seinem Podcast, dass es sich bei der derzeitigen Impfaktion um ein "Weltexperiment" handelt. Er halte es nicht für notwendig, alle Kinder "auf Teufel komm raus" impfen zu lassen.


    Alles im Lot.


    Zuletzt von VausB am Fr 28 Mai 2021, 20:53 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
    Anonymous
    Gast
    Gast

    Zustände wie in Wildwest Empty Re: Zustände wie in Wildwest

    Beitrag von Gast Fr 28 Mai 2021, 20:51

    gnadenlos schrieb:

    Das ist nur bedingt vergleichbar, wie Äpfel und Birnen: Bei der Maschine handelte es sich um einen Staatsflieger. Die Regelungen für deren Überflug- und Landerechte können sehr unangenehm sein. Sowohl die Piloten als auch die Passagiere wissen das; davon kann sogar die Bundesregierung mehr als ein Lied singen. Darüber hinaus wurde dieser Flug nicht getäuscht und auch nicht unter Androhung von Gewalt zu einer Punktlandung gezwungen, ganz im Gegensatz zum Vorfall in Minsk.
    Wäre es damals (in Morals' Präsidentenmaschine) zu einer Festnahme gekommen, hätte das ganz sicher erheblichen Ärger ausgelöst. Das ist allerdings nur eine Vermutung. Smile


    Natürlich kann man das nicht vergleichen ist doch klar. Es kommt ja immer darauf an wer was macht. Und es waren ja damals die guten.
    Anonymous
    Gast
    Gast

    Zustände wie in Wildwest Empty Re: Zustände wie in Wildwest

    Beitrag von Gast Sa 29 Mai 2021, 06:34

    gnadenlos schrieb:

    Das ist nur bedingt vergleichbar, wie Äpfel und Birnen: Bei der Maschine handelte es sich um einen Staatsflieger. Die Regelungen für deren Überflug- und Landerechte können sehr unangenehm sein. Sowohl die Piloten als auch die Passagiere wissen das; davon kann sogar die Bundesregierung mehr als ein Lied singen. Darüber hinaus wurde dieser Flug nicht getäuscht und auch nicht unter Androhung von Gewalt zu einer Punktlandung gezwungen, ganz im Gegensatz zum Vorfall in Minsk.
    Wäre es damals (in Morals' Präsidentenmaschine) zu einer Festnahme gekommen, hätte das ganz sicher erheblichen Ärger ausgelöst. Das ist allerdings nur eine Vermutung. Smile


    Da habe ich doch glatt mal eine Frage, wer hat eigentlich die migs gesehen, die da Gewalt angewendet haben sollen?

    Die Ryanair Piloten konnten das jedenfalls nicht bestätigen.

    Und Wien klar, das war anders, da hammse dem morales gesagt, eh rutsch mal rüber, wir wollen mal gucken, ob du den Snowden im Koffer hast.

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 15 Jun 2024, 15:42