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    Sozialistische Träumereien

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    Beitrag von Katana Di 12 Mai 2020, 12:12

    Gregor schrieb :

    Da bin ich ja ganz bei dir, nur ist das ne ganz andere Baustelle. Auch wenn dieser Staat in der Versenkung verschwunden ist, bedeutet das nicht, dass da alles beschissen war und das darf man auch benennen oder nicht? Wir mussten  uns doch auch Jahrelang anhören wie Scheiße wir sind oder nicht? Kein Wort durfte man an Kritik am Westen verlieren, da kann sofort die große Maulschelle. Natürlich war die DDR eine Diktatur, nämlich eine des Proletariats, darüber hat sie sich ja selber definiert.Und es gab durchaus Dinge, die die Leute dort heute vermissen, da musste zum Beispiel niemand Angst um seinen Job oder seine Wohnung haben. Obwohl ich heute nichts vermisse und es mir auch (wieder) richtig gut geht, habe ich die Vorzüge nicht vergessen. Den Einzigen Vorteil den diese Gesellschaft heute bietet ist der, dass sie gestaltbar ist. Das heißt ich kann mich persönlich entwickeln ohne vorher irgendwelche Systembejahenden  Bedingungen erfüllen zu müssen. Wobei das auch nicht ganz richtig ist, ich musste Beamter werden um Lokomotiven fahren zu dürfen.
    Arrangieren muss ich mich immer , in jedem System , im einen mehr im anderen weniger. Beschissen sind die beide, das eine ist nur weniger beschissen, das geringere Übel um es mal so zu sagen.
    Oder anders formuliert, einbilden müsst ihr euch nichts, ihr kocht auch nur mit Wasser, es wird nur schneller heiß. Und was Trabant betrifft weißt du hoffentlich auch, dass der Westen gegen seine Brüder und Schwestern ein Stahlembargo verhängt hatte.

    Zitat Ende


    Machen wir mal hier weiter , es muß nicht das zigste Thema mit so einer Diskussion gekapert werden .

    Dir fehlt ein gutes Stück Selbstbewusstsein Gregor , denn du nimmst Kritik am Sozialismus persönlich , anstatt sie als das zu sehen was sie ist , Kritik am politischen System und nicht am einzelnen Menschen . Es ist schlicht Quatsch zu behaupten , dass DU als Mensch Scheiße warst oder bist , nur weil du in der DDR groß geworden bist , sowas könnte man nur behaupten , wenn man dir nachweisen könnte , dass du dieses System in der Form mitgetragen hättest , als das es andersdenkenden Mitmenschen geschadet hätte .

    Ist es so gewesen , hast du Mitbürger denunziert , die mit der DDR als Staat nicht einverstanden waren ?? Wenn ja , bist du ein kleiner Drecksack gewesen , wenn nein musst du dir diesen Schuh gar nicht anziehen .

    Allerdings bekommt man diesen Eindruck , wenn man dich mit Sprüchen wie Diktatur des Proletariats hantieren hört , frisch aus dem SED Parteibuch, frei nach Marx und gleichzeitig verlogener Schwachsinn, der nur rechtfertigen soll Menschen unter Kontrolle zu halten . In keinem einzigen Regime , was sich Sozialismus geschimpft hat , hatten die Werktätigen wirklich die Macht , ganz im Gegenteil durften sie für eine kleine Parteielite schuften , auf das diese den ganzen westlichen Luxus genießen konnte , den man gegenüber den Menschen so verteufelt hat .  

    Du meinst , der einzige Vorteil der Demokratie wäre , dass man sie mitgestalten kann , gute Erkenntnis nur das du ihn leider nicht wirklich zu würdigen weißt, denn an diesem einen Vorteil hängt alles dran.
    Genau das ist nämlich der Punkt an dem alles hängt und der beweist , dass es weder ein religiöses noch ein wissentschaftlich konditioniertes Patentrezept für eine Gesellschaft gibt ,
    weswegen ebenso wie die katholische Kirche , ein Marx , Lenin , Engels und wie sie alle hießen am Ende nur geistig scheitern können .  

    Sie alle machen nämlich aus unterschiedlichen Gründen den gleichen Denkfehler , sie meinen allumfassende Regeln aufstellen zu können , nach denen ALLE zu leben haben und negieren dabei
    die einzig maßgebliche , menschliche Eigenschaft , dass individuelle Bewusstsein .

    Genau das war und ist und das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit , der größte Denkfehler überhaupt , zu meinen den eigenen Wunsch die Menschheit zu verbessern , über die Grundrechte anderer Menschen zu setzen , ob nun aus religiöser oder politischer Motivation heraus .

    Ob Alexander der Große , das römische Reich , Napoleon , Lenin, Hitler, Stalin bis hin zu Mao , alle gründeten Imperien und alle diese Imperien gingen letztendlich aus dem gleichen Grund unter , weil sie die Menschen zum Glück zwingen wollten , weswegen auch alle guten Errungenschaften dieser Imperien und die gab es sogar unter Hitler neben dem ganzen Wahnsinn letztendlich wertlos waren .
    Auch die der DDR , denn sie haben keinen Bestand , weil sie erzwungen wurden .

    Demokratie dagegen ist das einzige System welches Veränderungen ohne Gewalt und Zwang erlaubt und dabei die Tatsache berücksichtigt nie perfekt zu sein , dass einzige System was deswegen zutiefst menschlich ist , mit all seinen Fehlern und Vorteilen .
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    Beitrag von Gast Di 12 Mai 2020, 17:25

    Katana schrieb:Gregor schrieb :

    Da bin ich ja ganz bei dir, nur ist das ne ganz andere Baustelle. Auch wenn dieser Staat in der Versenkung verschwunden ist, bedeutet das nicht, dass da alles beschissen war und das darf man auch benennen oder nicht? Wir mussten  uns doch auch Jahrelang anhören wie Scheiße wir sind oder nicht? Kein Wort durfte man an Kritik am Westen verlieren, da kann sofort die große Maulschelle. Natürlich war die DDR eine Diktatur, nämlich eine des Proletariats, darüber hat sie sich ja selber definiert.Und es gab durchaus Dinge, die die Leute dort heute vermissen, da musste zum Beispiel niemand Angst um seinen Job oder seine Wohnung haben. Obwohl ich heute nichts vermisse und es mir auch (wieder) richtig gut geht, habe ich die Vorzüge nicht vergessen. Den Einzigen Vorteil den diese Gesellschaft heute bietet ist der, dass sie gestaltbar ist. Das heißt ich kann mich persönlich entwickeln ohne vorher irgendwelche Systembejahenden  Bedingungen erfüllen zu müssen. Wobei das auch nicht ganz richtig ist, ich musste Beamter werden um Lokomotiven fahren zu dürfen.
    Arrangieren muss ich mich immer , in jedem System , im einen mehr im anderen weniger. Beschissen sind die beide, das eine ist nur weniger beschissen, das geringere Übel um es mal so zu sagen.
    Oder anders formuliert, einbilden müsst ihr euch nichts, ihr kocht auch nur mit Wasser, es wird nur schneller heiß. Und was Trabant betrifft weißt du hoffentlich auch, dass der Westen gegen seine Brüder und Schwestern ein Stahlembargo verhängt hatte.

    Zitat Ende


    Machen wir mal hier weiter , es muß nicht das zigste Thema mit so einer Diskussion gekapert werden .

    Dir fehlt ein gutes Stück Selbstbewusstsein Gregor , denn du nimmst Kritik am Sozialismus persönlich , anstatt sie als das zu sehen was sie ist , Kritik am politischen System und nicht am einzelnen Menschen . Es ist schlicht Quatsch zu behaupten , dass DU als Mensch Scheiße warst oder bist , nur weil du in der DDR groß geworden bist , sowas könnte man nur behaupten , wenn man dir nachweisen könnte , dass du dieses System in der Form mitgetragen hättest , als das es andersdenkenden Mitmenschen geschadet hätte .

    Ist es so gewesen , hast du Mitbürger denunziert , die mit der DDR als Staat nicht einverstanden waren ?? Wenn ja , bist du ein kleiner Drecksack gewesen , wenn nein musst du dir diesen Schuh gar nicht anziehen .

    Allerdings bekommt man diesen Eindruck , wenn man dich mit Sprüchen wie Diktatur des Proletariats hantieren hört , frisch aus dem SED Parteibuch, frei nach Marx und gleichzeitig verlogener Schwachsinn, der nur rechtfertigen soll Menschen unter Kontrolle zu halten . In keinem einzigen Regime , was sich Sozialismus geschimpft hat , hatten die Werktätigen wirklich die Macht , ganz im Gegenteil durften sie für eine kleine Parteielite schuften , auf das diese den ganzen westlichen Luxus genießen konnte , den man gegenüber den Menschen so verteufelt hat .  

    Du meinst , der einzige Vorteil der Demokratie wäre , dass man sie mitgestalten kann , gute Erkenntnis nur das du ihn leider nicht wirklich zu würdigen weißt, denn an diesem einen Vorteil hängt alles dran.
    Genau das ist nämlich der Punkt an dem alles hängt und der beweist , dass es weder ein religiöses noch ein wissentschaftlich konditioniertes Patentrezept für eine Gesellschaft gibt ,
    weswegen ebenso wie die katholische Kirche , ein Marx , Lenin , Engels und wie sie alle hießen am Ende nur geistig scheitern können .  

    Sie alle machen nämlich aus unterschiedlichen Gründen den gleichen Denkfehler , sie meinen allumfassende Regeln aufstellen zu können , nach denen ALLE zu leben haben und negieren dabei
    die einzig maßgebliche , menschliche Eigenschaft , dass individuelle Bewusstsein .

    Genau das war und ist und das zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit , der größte Denkfehler überhaupt , zu meinen den eigenen Wunsch die Menschheit zu verbessern , über die Grundrechte anderer Menschen zu setzen , ob nun aus religiöser oder politischer Motivation heraus .

    Ob Alexander der Große , das römische Reich , Napoleon , Lenin, Hitler, Stalin bis hin zu Mao , alle gründeten Imperien und alle diese Imperien gingen letztendlich aus dem gleichen Grund unter , weil sie die Menschen zum Glück zwingen wollten , weswegen auch alle guten Errungenschaften dieser Imperien und die gab es sogar unter Hitler neben dem ganzen Wahnsinn letztendlich wertlos waren .
    Auch die der DDR , denn sie haben keinen Bestand , weil sie erzwungen wurden .

    Demokratie dagegen ist das einzige System welches Veränderungen ohne Gewalt und Zwang erlaubt und dabei die Tatsache berücksichtigt nie perfekt zu sein , dass einzige System was deswegen zutiefst menschlich ist , mit all seinen Fehlern und Vorteilen .



    Was soll denn das werden? Wer sagt denn dir, dass ich mir den Schuh anziehe ? Da steht wir mussten viel Prügel einstecken und vieles anhören. Und das nicht nur mal eben ein paar Jahre , es ist heute noch so, da musst du nur ein Forum weiter schauen, da sind mindestens zwei Userinnen und ein User, die ohne Ossi Beschimpfungen nicht auskommen, eine davon kann nicht mal Mayonnaise richtig schreiben, meint aber Wunder und was sie ist. Und das sind keine Einzelfälle, im Jahre 30 der "Deutschen Einheit."

    Und nun ist es ja nicht so, dass ich nicht beide Systeme kennen gelernt und in beiden gelebt hätte. Ich denke schon, dass ich die Lebensweisen in beiden Staate ein wenig besser beurteilen kann. Und gerade du, wo du meine Papiere gesehen hast solltest wissen, dass ich kein Verfechter des Systems war, bin ich heute aber auch nicht.

    Hast du eigentlich wirklich verstanden, was ich ausdrücken wollte? Ich war ja nun 25 Jahre in Württemberg, es war nicht alles Mist mich hat auch keiner weggejagt, es gab auch schöne Zeiten, aber man war eben immer der Ossi, "Nix kenned se, elles musch denne saaaaage, gschaffed händse au nixe, usre Rende welledse, nix eizahlt hänndse, ......."und diese und noch viel mehr solche sowohl verletzende als auch  überhebliche Scheiße habe ich mir angehört, 25 Jahre lang. Da gehörst du nie dazu und wenn du dir noch so viel Mühe gibst und du musst immer besser sein, als dein Westkollege. Was meinst du wohl, warum ich wieder in die Heimat bin?  Hier sind alles Ossis , hier muss ich mir diese Scheiße nicht an jeder Ecke und zu jeder passenden Gelegenheit anhören. Und die paar Wessis die inzwischen hier wohnen, die sind ganz normal, wirklich "nette Wessis" habe ich erst hier kennen gelernt. Ich verdiene heute 500 Euronen weniger als im Westen,ich habe keinen Arzt an jeder Ecke und zum Einkaufen muss ich 15 Km nach SDH, oder NDH, warum bin ich wieder Heim? Genau- weil ich hier diese westliche Überheblichkeit nicht habe. Auch nicht alle, aber ein großer Teil. Auch ihr beiden , Du und deine LP habt mit Ossibeschimpfungen in der Vergangenheit nicht gegeizt, immer dann wenn man nicht eurer Meinung war. Neben mir haben junge Leute ein Haus gekauft, die sind aus Wanne Eickel, die sagen nie wieder NRW. Ich verzichte auf ein ganzes Stück Bequemlichkeit und Komfort, aber ich habe meine Ruhe. Erinnerst du dich an die Konversation mit Oskar damals im NSF, weil du es ansprichst Prototypen von PKW, als ich die Bilder von den Prototyoen eingestellt hatte von Wartburg? Oder das Video mit dem 311 er Cabrio ? Alles wurde niedergemacht und verspottet, Puttelchen und alles was nur östlich war. Spott und Häme. Und genau das meine ich mit "scheiße "sein.

    Als wenn es ihr großer Verdienst gewesen wäre im Westen geboren zu sein, es hätte auch umgekehrt sein können. Ich meine mit Scheiße sein, dass man im Westen auch heute noch so tut,als würden wir aus dem Urwald kommen und nicht mit Messer und Gabel essen können.

    Sogar von verkappten Kroaten muss man sich vorhalten lassen, was die Einheit gekostet hat, kein Mensch redet darüber, wie viele sich daran gesund gestoßen haben.Was man so alles an Industrie kaputt gemacht oder verscherbelt hat. Das Lebenswerk der Leute im Osten wird derart verunglimpft und verspottet, dass meine ich mit Scheiße sein.

    Und eines darf ich dir auch sagen, fahr mal nach Mecklenburg oder Brandenburg, in die Uckermark, den Spreewald  oder in die Oberlausitz. Die Leute dort hat man einfach vergessen. Denen ist egal ob sie nun in einer Diktatur oder Demokratie leben, denen nutzt es nichts Spassbäder zu haben die sie sich nicht leisten können, denen nutzt es nichts Reisefreiheit zu haben, wenn sie die Kohle nicht dafür haben. Es nutzt nichts Autobahnen zu bauen auf denen niemand fährt.

    Und als letztes, mir persönlich gehen diese ewigen Vorhaltungen derart auf den Sack, dass ich den "Wessis" die so daherreden  am liebsten jedes Kilo Bitumen vor die Füße schmeißen würde. Dann haben wir leider wieder Schlaglöcher, aber das sind dann wenigstens unsere.


    Schönen Tag noch.
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    Sozialistische Träumereien  Empty Re: Sozialistische Träumereien

    Beitrag von Oskar Di 12 Mai 2020, 19:11

    Frage an Radio Eriwan:

    Stimmt es, dass der Sozialismus in Deutschland im Wettkampf der Systeme dem Kapitalismus unterlegen ist?

    Im Prinzip nein,

    Sozialismus und Kapitalismus haben einen fairen Wettstreit um das bessere System in Deutschland ausgetragen. Der Sozialismus belegte einen hervorragenden zweiten Platz, der Kapitalismus wurde Vorletzter.
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    Sozialistische Träumereien  Empty Re: Sozialistische Träumereien

    Beitrag von Katana Di 12 Mai 2020, 20:44

    Leon0822 schrieb:

    Was soll denn das werden? Wer sagt denn dir, dass ich mir den Schuh anziehe ?

    Deine Beiträge sagen es aus Gregor , du gehst ab wie ein Zäpfchen und verwechselst dabei immer System mit der unbestreitbaren Arbeitsleistung von DDR Bürgern , dabei hast du es gar nicht nötig bzw. du hättest es nicht , mit ein wenig mehr Selbstbewusstsein .


    Leon0822 schrieb:
    Hast du eigentlich wirklich verstanden, was ich ausdrücken wollte? Ich war ja nun 25 Jahre in Württemberg, es war nicht alles Mist mich hat auch keiner weggejagt, es gab auch schöne Zeiten, aber man war eben immer der Ossi, "Nix kenned se, elles musch denne saaaaage, gschaffed händse au nixe, usre Rende welledse, nix eizahlt hänndse, ......."und diese und noch viel mehr solche sowohl verletzende als auch  überhebliche Scheiße habe ich mir angehört, 25 Jahre lang.

    Glaub ich dir gerne , nur hat das nix damit zu tun das du aus dem Osten bist , die Herrschaften da unten pinkeln jedem ans Bein , der nicht in 10.Generation dort geboren ist und perfekt Mundart spricht , Hochdeutsch bitte nur , wenns gar nicht anders geht und andere Mundarten schon mal gar nicht . Die gleiche Nummer hätte man mit mir dort auch durchgezogen .
    Derlei Allüren gibt es hier in Dithmarschen auch , aber nicht ganz so extrem .

    Da kommt wieder der Punkt mit dem Selbstbewusstsein , ich kann mich noch gut daran erinnern , wie du mir erzählt hast , dass du Mundart lernen musstest weil dir auf den Kopp zugesagt wurde , dass du sonst keine Versicherungen vertickt kriegst und da ist der Unterschied zwischen uns beiden .

    Mir wäre es in dem Moment scheißegal gewesen und das einzige was die eingebildeten Laffen als Antwort gekriegt hätten wäre "Leck mich am Arsch " gewesen , gibt auch andere nette Flecken in Deutschland . Eher fang ich woanders wieder von vorne an , als mich so erbärmlich verbiegen zu lassen .


    Leon0822 schrieb:
    Als wenn es ihr großer Verdienst gewesen wäre im Westen geboren zu sein, es hätte auch umgekehrt sein können. Ich meine mit Scheiße sein, dass man im Westen auch heute noch so tut,als würden wir aus dem Urwald kommen und nicht mit Messer und Gabel essen können.

    Na das ist doch wenigstens was , wenn du dank des Westens endlich gelernt hast mit Messer und Gabel zu essen , dann war ja nicht alles vergebens  Very Happy


    Leon0822 schrieb:
    Sogar von verkappten Kroaten muss man sich vorhalten lassen, was die Einheit gekostet hat, kein Mensch redet darüber, wie viele sich daran gesund gestoßen haben.Was man so alles an Industrie kaputt gemacht oder verscherbelt hat. Das Lebenswerk der Leute im Osten wird derart verunglimpft und verspottet, dass meine ich mit Scheiße sein.

    Sollte das ne Anspielung auf das NSF und seine omnipräsente Bibi sein , sorry Gregor dafür hab ich null Verständnis und nicht mal ein Milligramm Mitleid übrig .
    Wer sich in dieser Güllegrube aufhält , wo sich tagein tagaus von morgens bis abends aufs übelste beleidigt wird , der braucht das scheinbar .
    Sorry , aber das war ne Weile witzig aber auch das hat was mit Selbstbewusstsein zu tun , derartige Klientel hab ich ehrlich gesagt nicht nötig , frag dich mal , warum es bei
    dir anders ist .

    Leon0822 schrieb:
    Und eines darf ich dir auch sagen, fahr mal nach Mecklenburg oder Brandenburg, in die Uckermark, den Spreewald  oder in die Oberlausitz. Die Leute dort hat man einfach vergessen.

    Strukturschwache Regionen gibt es in jedem Land , Dithmarschen und Nordfriesland sind auch nicht eben Horte westlichen Wohlstandes und uns läuft teilweise auch das Jungvolk weg , allerdings nicht so extrem wie im wilden Osten nach der Wende , was bestimmt daran lag , dass die jungen Leute von da echt Lust drauf gehabt haben , sich lieber im Westen rund um die Uhr erniedrigen zu lassen anstatt weiter im Paradies der Werktätigen zu schwelgen .

    Die wussten halt nicht was gut war Wink
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    Sozialistische Träumereien  Empty Re: Sozialistische Träumereien

    Beitrag von Gast Di 12 Mai 2020, 21:27

    Katana schrieb:

    Deine Beiträge sagen es aus Gregor , du gehst ab wie ein Zäpfchen und verwechselst dabei immer System mit der unbestreitbaren Arbeitsleistung von DDR Bürgern , dabei hast du es gar nicht nötig bzw. du hättest es nicht , mit ein wenig mehr Selbstbewusstsein .




    Glaub ich dir gerne , nur hat das nix damit zu tun das du aus dem Osten bist , die Herrschaften da unten pinkeln jedem ans Bein , der nicht in 10.Generation dort geboren ist und perfekt Mundart spricht , Hochdeutsch bitte nur , wenns gar nicht anders geht und andere Mundarten schon mal gar nicht . Die gleiche Nummer hätte man mit mir dort auch durchgezogen .
    Derlei Allüren gibt es hier in Dithmarschen auch , aber nicht ganz so extrem .

    Da kommt wieder der Punkt mit dem Selbstbewusstsein , ich kann mich noch gut daran erinnern , wie du mir erzählt hast , dass du Mundart lernen musstest weil dir auf den Kopp zugesagt wurde , dass du sonst keine Versicherungen vertickt kriegst und da ist der Unterschied zwischen uns beiden .

    Mir wäre es in dem Moment scheißegal gewesen und das einzige was die eingebildeten Laffen als Antwort gekriegt hätten wäre "Leck mich am Arsch " gewesen , gibt auch andere nette Flecken in Deutschland . Eher fang ich woanders wieder von vorne an , als mich so erbärmlich verbiegen zu lassen .




    Na das ist doch wenigstens was , wenn du dank des Westens endlich gelernt hast mit Messer und Gabel zu essen , dann war ja nicht alles vergebens  Very Happy




    Sollte das ne Anspielung auf das NSF und seine omnipräsente Bibi sein , sorry Gregor dafür hab ich null Verständnis und nicht mal ein Milligramm Mitleid übrig .
    Wer sich in dieser Güllegrube aufhält , wo sich tagein tagaus von morgens bis abends aufs übelste beleidigt wird , der braucht das scheinbar .
    Sorry , aber das war ne Weile witzig aber auch das hat was mit Selbstbewusstsein zu tun , derartige Klientel hab ich ehrlich gesagt nicht nötig , frag dich mal , warum es bei
    dir anders ist .



    Strukturschwache Regionen gibt es in jedem Land , Dithmarschen und Nordfriesland sind auch nicht eben Horte westlichen Wohlstandes und uns läuft teilweise auch das Jungvolk weg , allerdings nicht so extrem wie im wilden Osten nach der Wende , was bestimmt daran lag , dass die jungen Leute von da echt Lust drauf gehabt haben , sich lieber im Westen rund um die Uhr erniedrigen zu lassen anstatt weiter im Paradies der Werktätigen zu schwelgen .

    Die wussten halt nicht was gut war Wink


    Ich finde es nun gar nicht lustig, aber du darfst davon ausgehen, dass es Leute im Paradies der Werktätigen gab, die einfach nur zufrieden mit ihrem Leben  waren und ihr auskommen hatten. Die zum Beispiel einfach nur Musik machen wollten und sich einen Kericht darum geschert haben, ob die Musik nun demokratisch oder Diktatorisch war. Leute, die lieber im Paradies der Werktätigen geblieben wären anstatt sich rund um die Uhr erniedrigen zu lassen. Die lieber bescheidener aber Aufrecht gegangen wären, als vor denen Kuschen zu müssen, die sich aufgeführt haben wie die Besatzer, als wenn sie den Krieg gewonnen hätten. Ich hätte nichts gegen eine Einheit gehabt, aber nicht eine solche wie wir sie alle erlebt haben, ich hätte mir dieselbe Augenhöhe gewünscht und die haben wir nicht einmal heute. Eine Einheit die ständig Dankbarkeit von uns fordert,  die ständig fordert dass wir doch endlich zugeben in einer Gewaltherrschaft gelebt zu haben, die von uns fordert zuzugeben, dass wir angeblich Pleite waren, die von uns fordert, zuzugeben dass unsere Arbeit nichts getaugt hat und alles nur Schrott war und eine Einheit die ständig von uns ob ihrer finanziellen Heldentaten gelobt werden will, auf eine solche Einheit hätte ich persönlich gut verzichten können. Aber das ist nur meine unerhebliche Meinung.
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    Sozialistische Träumereien  Empty Re: Sozialistische Träumereien

    Beitrag von Katana Di 12 Mai 2020, 21:43

    VausB schrieb:


    Ich finde es nun gar nicht lustig, aber du darfst davon ausgehen, dass es Leute im Paradies der Werktätigen gab, die einfach nur zufrieden mit ihrem Leben  waren und ihr auskommen hatten. Die zum Beispiel einfach nur Musik machen wollten und sich einen Kericht darum geschert haben, ob die Musik nun demokratisch oder Diktatorisch war. Leute, die lieber im Paradies der Werktätigen geblieben wären anstatt sich rund um die Uhr erniedrigen zu lassen. Die lieber bescheidener aber Aufrecht gegangen wären, als vor denen Kuschen zu müssen, die sich aufgeführt haben wie die Besatzer, als wenn sie den Krieg gewonnen hätten. Ich hätte nichts gegen eine Einheit gehabt, aber nicht eine solche wie wir sie alle erlebt haben, ich hätte mir dieselbe Augenhöhe gewünscht und die haben wir nicht einmal heute. Eine Einheit die ständig Dankbarkeit von uns fordert,  die ständig fordert dass wir doch endlich zugeben in einer Gewaltherrschaft gelebt zu haben, die von uns fordert zuzugeben, dass wir angeblich Pleite waren, die von uns fordert, zuzugeben dass unsere Arbeit nichts getaugt hat und alles nur Schrott war und eine Einheit die ständig von uns ob ihrer finanziellen Heldentaten gelobt werden will, auf eine solche Einheit hätte ich persönlich gut verzichten können. Aber das ist nur meine unerhebliche Meinung.

    Im Osten vor der Wende konnte man aufrecht gehen , ernsthaft ???

    Da siehst mal , man kann alt werden wie ne Kuh und lernt immer noch dazu Very Happy Very Happy
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    Sozialistische Träumereien  Empty Re: Sozialistische Träumereien

    Beitrag von Gast Di 12 Mai 2020, 21:48

    Katana schrieb:

    Im Osten vor der Wende konnte man aufrecht gehen , ernsthaft ???

    Da siehst mal , man kann alt werden wie ne Kuh und lernt immer noch dazu Very Happy Very Happy


    Dann verspreche ich dir, keine Klopapierwitze.
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    Beitrag von Katana Di 12 Mai 2020, 22:00

    VausB schrieb:


    Dann verspreche ich dir, keine Klopapierwitze.

    Die wären ja auch geklaut aus dem Westen , zumindest bis zur Wende , der Zeitpunkt bis zu dem im wilden Osten eher Blätter zum Einsatz kamen , frisch gesammelt von jungen Oktobristen beim kollektiven Ernteeinsatz Cool
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    Sozialistische Träumereien  Empty Re: Sozialistische Träumereien

    Beitrag von Gast Di 12 Mai 2020, 22:10

    Katana schrieb:

    Die wären ja auch geklaut aus dem Westen , zumindest bis zur Wende , der Zeitpunkt bis zu dem im wilden Osten eher Blätter zum Einsatz kamen , frisch gesammelt von jungen Oktobristen beim kollektiven Ernteeinsatz Cool


    Bist du sicher, dass du ein Wessi bist? Dein Insiderwissen ist erstaunlich.

    Ich will dir mal was sagen egal was du mich hinterher alles schimpfen wirst.

    Ich habe im Osten auch nicht viel anderes gelebt als heute.
    Ich hatte meine Wohnung, ging auf meine Arbeit, verdiente mein Geld mit dem ich gut auskam und mir einen beschiedenen Wohlstand schaffen konnte. Ich hatte Kino, Theater, Tanz,Kultur und konnte mir sogar ab und an einen Restaurantbesuch erlauben. Traurig war, dass man eben nicht so einfach nach Paris oder Lissabon konnte, vermisst habe ich es aber auch nicht wirklich. Mit Jugendtourist flog ich als junges Mädchen zum Jugendaustausch nach Santiago de Cuba. Es waren viele Türen zu, es gingen aber auch viele auf. Ich habe nichts von Gewaltherrschaft oder Diktatur gemerkt, es war mir auch egal, ich habe einfach nur gelebt und mir keine Gedanken gemacht. Ich kann nicht sagen, dass es mir schlecht gegangen wäre.

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    Beitrag von Trulla Di 12 Mai 2020, 22:28

    Es ist ja auch seit über 30 Jahren Geschichte. Wenn dieser Umstand auch nicht in allen Köpfen angekommen ist und Überbleibsel davon bis heute am Tropf der Allgemeinheit hängen. What a Face

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 18 Mai 2024, 06:46