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    Rassismus in Deutschland oder wie zerfleische ich mich am besten selber !!

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    Beitrag von Katana Di 07 Nov 2023, 14:21



    Die Bundesregierung hat den ersten so genannten Rassismus Monitor in Auftrag geben , der feststellen soll , wie stark Rassismus in Deutschland ausgeprägt ist .

    Es wurden dazu repräsentativ über 21000 Menschen befragt , ob und wie oft sie in Deutschland Rassismus erfahren würden .

    Vollkommen logisch , das dabei grundsätzlich nur farbige Menschen befragt wurden und die persönlichen Befindlichkeiten und Angaben ohne jegliche Überprüfung auf einen eventuellen Wahrheitsgehalt als Tatsachen dargestellt werden .

    Übertreibungen , Lügen , aus dem Zusammenhang gerissene Erzählungen ..........alles nicht möglich und natürlich nicht von Belang . Farbige Menschen sind natürlich grundsätzlich über solche menschlichen Unzulänglichkeiten erhaben und überhaupt geht Rassismus bekanntlich sowieso grundsätzlich von Menschen weißer Hautfarbe aus und richtet sich gegen alles farbige .

    Selbst in Sätze wie diesen versteigt man sich und konstruiert daraus Diskriminierung :

    Zitat :

    Schwarze Menschen geben zudem häufiger an, dass ihnen regelmäßig mit Angst begegnet werde, was der Monitor als subtile Diskriminierungserfahrungen wertet.

    Zitat Ende

    Ob eine solche Angst vielleicht ganz reale Ursachen hat und durch konkrete Vorfälle erzeugt wurde ...........neeeee kann nicht sein , farbige Menschen sind ja von Natur lieb und wenn nicht , wollen sie nur spielen .


    Ich frag mich mittlerweile ganz ehrlich, woher diese vollkommen willkürliche Tendenz zur Einseitigkeit und Selbstkasteiung eigentlich kommt .

    Schaut man sich diese Welt an wird ein Punkt längsten nach dem einen oder anderen Massaker irgendwo auf der Welt doch wirklich für jeden klar .

    Rassismus ist farbenblind !!!

    Er kommt in jeder Region der Welt und zwischen allen Hautfarben und Ethnien vor .

    Wenn man also einen solchen Monitor erstellen möchte, mit welcher Berechtigung lässt man dann den alltäglich vorkommenden Rassismus gegen weiße Einheimische dann weg , als ob es sowas nicht gäbe .

    In dem Monitor werden auch Erfahrungen bei Behörden aufgeführt und solche mit der Polizei , okay warum werden dann nicht Behörden Mitarbeiter und Polizisten auch nach IHREN Rassismus Erfahrungen gefragt .
    Die Ergebnisse würden wohl einige erstaunen , an einem ehemaligen Wohnsitz von mir , kam ich mit Mitarbeitern des Arbeitsamtes ins Gespräch und durfte erfahren , das wohl das erste Wort was man als Migrant im deutschen unbedingt lernen sollte , "Nazi" lautet , um seine etwaigen Ansprüche bei Ämtern publikumswirksam zu untermauern .......kein Rassismus ???

    Polizisten , Feuerwehrleute und Ärzte sowie Lehrer fragt man auch besser nicht , was die sich auch im Bezug auf eine eventuelle weiße Hautfarbe im täglichen Dienst so alles an den Kopf schmeißen lassen müssen , fällt natürlich auch nicht unter erlebten Rassismus .

    Ebenso wenig wie der ständige Verbal Rassismus von Islamisten, die den deutschen Durchschnittschristen als ungläubigen Hund , Kartoffelfresser , Schweinefleischfresser und generell Menschen zweiter Klasse sehen und auch offen bezeichnen .


    Von daher ist auch dieser Monitor in seiner Einseitigkeit nichts anderes als blanker Rassismus , nur eben gegen das eigene Volk . Wasser auf die Mühlen von Rechtsradikalen aus Gründen falsch gelebter Toleranz , die diese allen Menschen außer dem eigenen weißen Mitbürger zubilligt.


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    Beitrag von Abriter Di 07 Nov 2023, 16:09

    Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? *sing Very Happy

    Schwarze haben es sicher nicht einfach, weil sie in unseren Breitengraden recht einfach als solche zu identifizieren sind. Die meisten der angegebenen Prozentzahlen treffen sicher auch in dieser Größenordnung auf Weiße und Nichtmuslimische zu, inkl. Wurzeldeutsche.

    Auf Gegenwind sofort mit dem Schlagwort "Rassismus" zu antworten, ist den Schwarzen nach meinen Erfahrungen in die Wiege gelegt worden. Meine Erfahrungen basieren aus der Zeit, als ich viele lange Jahre mit der Hege und Pflege ausländischer Flüchtlinge zugange war. Immerhin hatte ich täglich rd. 400 Fremdlinge um mich herum, davon 150 im sogenannten Transfer. Das Wort "Rassismus" kam ausschließlich(!) von Schwarzen. Es wurde immer dann gebraucht, wenn sie (zu recht) einen Anschiss kassierten.

    Der Begriff "Rassismus" wird meines Erachtens überstrapaziert. In aller Regel handelt es sich bei einer Ablehnung oder Ausgrenzung der Person oder Gruppe um Fremdenangst oder schlimmstenfalls Fremdenfeindlichkeit. Vielen Ausländern sieht man ihre "Rasse" (und auch ihre Religion) nicht an. Und wenn man ihnen ihre ausländischen Wurzeln nicht ansieht, genügt schon der fremdländische Name, um Skepsis oder gar Ablehnung hervorzurufen.

    Woher kommen Fremdenangst und Fremdenfeindlichkeit? Einerseits liegt das wohl an der Erziehung und Bildung. Andererseits liegt Fremdenangst in unseren Genen. Nach wie vor eine natürliche und gesunde Eigenschaft, wie ich finde. Der Mensch hat regelmäßig Ängste oder wenigsten Bedenken vor allem, was ihm fremd ist. Skepsis und Zurückhaltung ist noch lange kein "Rassismus".

    Ich kann nicht bestreiten, dass es Rassismus und Fremdenhass gibt. Aber im Falle von Fremdenangst, Vorbehalten und Skepsis gegenüber Fremden, halte ich das Wort "Rassismus" für unangebracht. Letztlich sehe ich den Fremden auch immer in der Bringschuld. Leider wird ihm das hierzulande nicht immer leicht gemacht. Skepsis schlägt sehr schnell in Diskriminierung um, auch anerzogene Vorbehalte landen sehr schnell darin. "Diskriminierung" wäre im Falle eines Falles oft das passendere Wort.

    Ist die Bezeichnung "Wurzeldeutsche" Rassismus oder Diskriminierung?  afro
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    Beitrag von Katana Di 07 Nov 2023, 17:00

    Diese Überstrapazierung sehe ich genau so und ja , sie wird den Migranten oft genug von naiven Multi-Kulti hörigen auch regelrecht eingepaukt .

    Wie sehr das mittlerweile in extremen Unfug mündet , merkt man ja bei diesem elenden Thema "kulturelle Aneignung", wer sich das ausgedacht hat , muss geistig wirklich extrem umnachtet sein und in irgendeiner anderen Welt aber nicht in der realen leben .

    Dazu muss man ja auch bedenken das Vorbehalte und auch Vorurteile in den seltensten Fällen vollkommen aus der Luft gegriffen sind und auch nicht immer anerzogen sondern vielfach durch persönliche Erlebnisse geprägt werden .

    Sowas geht von einem Extrem bis zum anderen , mich hat man vor meiner ersten Norwegen Reise mehrfach dringlichst gewarnt , mich vor älteren Norwegern in Acht zu nehmen , die wären auf Grund des WKII und der langen Besetzung durch die Deutschen extrem deutschfeindlich .

    Real hab ich bis heute noch nie ein negatives Erlebnis in Norwegen auf meinen Reisen gehabt , was sich auf meine deutsche Herkunft zurückführen ließe , ganz im Gegenteil hab ich mit einigen auch älteren Norwegern häufig über diese Zeit offen gesprochen und alle waren geradezu angetan davon , dass ich das als Deutscher von mir aus anspreche und es mich interessiert , wie die Menschen dort diese Zeit erlebt haben .

    Und ja , das mit der Bringschuld ist definitiv so , es hat sich für mich grundsätzlich positiv ausgewirkt , das ich mich vor jeder Urlaubsreise ein wenig bezüglich der Gebräuche und der Sprache schlau gemacht habe .
    Das in Norwegen , wenn man eingeladen wird ein kleines Gastgeschenk beinahe obligatorisch ist , war sehr nützlich zu wissen und wenn es auch nur Brocken sind anzuzeigen , das man sich mit der Landessprache befasst hat , öffnet einem nahezu überall alle Türen , insbesondere in Ländern deren Sprachen keine Weltsprachen sind .

    So wie es reinschallt in den Wald , schallt es eben auch wieder raus, wenn ich irgendwo fremd bin .


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    Beitrag von Abriter Di 07 Nov 2023, 17:51

    Kann ich bestätigen. Meine Mutter (Nichtdeutsche, später Französin), lebte seit 1980 in Frankreich. Naturgemäß war ich sehr oft dort. Die Franzosen waren, wie die Norweger, nicht gut auf Deutsche zu sprechen. Anfangs haben die mich angeguckt, oha (und mir war französisch ein Grauen). Dennoch ging ich regelmäßig in die Stadt und zum Markt, um wenigstens Gesichtspflege zu betreiben. Das hat gewirkt. Schnell war ich bekannt wie ein bunter Hund und hatte beste Kontakte. Die anfängliche Ablehnung konnte ich nachvollziehen, aber wie man es in die Wald hineinruft ...

    Allerdings ist es nicht immer so einfach. Meiner Frau sieht man an, dass sie keine Wurzeldeutsche ist. Gottlob hat sie eine Art, dass sie damit bei persönlichen Kontakten keine Probleme hat (sie hat ein Schild auf der Stirn: ausländisch, muslimisch, ohne Sprengstoffgürtel, lieb und nett, quatsch mich an!). Bei telefonischen oder schriftlichen Kontakten gibt es aber schon Probleme, ebenso beim Töchterchen (die komplett deutsch aussieht und natürlich keinen Akzent hat), wegen des Namens. Gerade bei Telefonaten mit Ämtern wird meine Frau manches Mal ziemlich abwertend behandelt - bis ich auf den Plan trete. Unsere Tochter hatte früher bei der Suche nach Aushilfsjobs (neben dem Studium) schriftlich/telefonisch kaum eine Chance, sobald sie ihren Namen nannte. Ebenso vor zwei Jahren bei der Wohnungssuche. Habe ich zwei Tage später angerufen, oder eine beauftragte Freundin, waren Job oder Wohnung sehr wohl noch zu haben. Sowas kotzt mich ebenfalls an.
    Meine Frau redet inzwischen auch schon von Rassismus in solchen Fällen. Ich muss ihr dann immer einprügeln, dass das Diskriminierung heißt. Rassismus in Deutschland oder wie zerfleische ich mich am besten selber !! 1f601 Meine jüngere Halbschwester kann ihre Herkunft wegen Aussehen und Aussprache nicht verleugnen, hat aber (wie meine Frau) eine entsprechende Art, die ihr das Leben hier leichter macht. Ganz einfach ist es nie.
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    Beitrag von Katana Mi 08 Nov 2023, 20:24

    Ehrlich gesagt kotzt es mich ziemlich an , dass deine Frau und deine Tochter in der heutigen Zeit noch solche Erfahrungen machen müssen .

    Ich kann deine Frau gut verstehen , wenn sie dabei von Rassismus spricht .

    Gerade bei schriftlichen Bewerbungen finde ich ein solches Verhalten auch aus professionell, beruflicher Sicht extrem dämlich.
    Was interessiert mich ein Nachnahme, auf den Inhalt kommt es an und wenn Frau Abdullah es versteht sich in einer Bewerbung vernünftig auszudrücken und sich ansprechend zu präsentieren , dann lade ich sie lieber ein als eine Frau Meier , die kaum einen Satz vernünftig formulieren kann .

    Sowas geht für mich auch über einfache Diskriminierung hinaus , ebenso wie pauschale Unfreundlichkeit gegen Menschen mit Migrationshintergrund . Es sollte doch drauf ankommen WIE jemand sein Anliegen formuliert und nicht WER es tut . Biodeutsche Arschlöcher gibt es auch genug .

    Über diesen Scheiß sollten wir doch längst hinaus sein , waren wir in meinem Lehrbetrieb vor über 40 Jahren schon , mein bester Ausbilder war Italiener und unser Schweißer Türke , beide haben mir mehr vermittelt als meine Chefs die beide ihren Meisterbrief in der Tasche hatten .

    Über Wissen zu verfügen bedeutet leider nicht immer es auch vermitteln zu können .

    Das einzige was mich bei einem Mitarbeiter vorrangig interessiert ,ist der Punkt , ob er auf mich den Eindruck macht wirklich zu wollen , mir schnurz welche Hautfarbe oder Herkunft jemand hat , der Wille einen Job wirklich machen zu wollen , ist das was zählt und wenn das ein Bewerber schafft mir zu vermitteln , hat er/sie gute Karten .


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    Beitrag von gnadenlos Mi 08 Nov 2023, 21:18

    Es war damals nur bei der Suche nach einem Aushilfsjob ein Problem. Heute, als Fachkraft, ist das kein Thema mehr. Aber bei der Wohnungssuche hält das Problem noch an. Bei persönlicher Vorstellung klappt's.

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Sa 18 Mai 2024, 06:35