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    Das Märchen vom Klimaretter E-Auto

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    Das Märchen vom Klimaretter E-Auto  Empty Das Märchen vom Klimaretter E-Auto

    Beitrag von Katana Fr 15 Feb 2019, 08:49

    https://www.mopo.de/hamburg/experte-erklaert-e-autos-sind-fuer-das-klima-eine-katastrophe-32024852

    So hört sich das an, wenn ein Professor für Maschinenbau die Elektromobilität ideologiefrei beschreibt .

    Viel bleibt nicht mehr über vom Mythos der Null-Emissions Autos , im Gegenteil die Kosten/Nutzen Rechnung fällt vernichtend schlecht aus ,
    dabei wird in diesem Falle noch nichteinmal , der Aufwand für Verschrottung von Gebrauchtwagen eingerechnet , die noch Jahre hätten sinnvoll bewegt werden
    können .

    Einzig der Vergleich mit Norwegen hinkt , da es dort eben nicht der Fall ist , dass die Stromgewinnung durch Gas/Oel/Kohleverfeuerung erfolgt , aber auch dort gibt es mit
    dem gleichzeitigen Rückgang des öffentlichen Nahverkehrs einen gravierenden , negativen Einfluss auf die Gesellschaft .

    Auch die Grenzwertvergleiche bezüglich Feinstaubbelastung Straße/Büro lassen einen am Verstand der Verantwortlichen zweifeln.
    Betrachtet man dann noch den finanziellen Aufwand und natürlich die Emissionen , welche beim Aufbau der Infrastruktur entstehen im Vergleich zum anschließenden Nutzen bei
    gerade mal 10% Gesamtanteil des Privatverkehrs , kippt das Ganze in den absoluten Irrsinn .

    Aber auch die Justiz entfernt sich immer weiter von der Realität , punktuelle Fahrverbote gegen Luftverschmutzung sind der Hohn gegenüber jeglicher Realität , als ob die Abgase hübsch
    brav an einem Ort verweilen würden .Und eine Umleitung des Verkehrs um bestimmte Straßen herum bringt grundsätzlich mehr und nicht weniger Emissionen , jeder Grundschüler kann dieser
    Logik folgen Umweg = Mehrverbrauch = Erhöhte Emissionen . Die Justiz scheint nicht ganz kapiert zu haben , dass europäischem Recht und den Grenzwerten nicht dadurch Genüge getan wird ,
    dass man die Verschmutzung ein bisschen weiter weg von den Messstationen verlagert . Im Falle Hamburg mit seinem Hafen hätte ich zum Beispiel viel eher ein Limit der Schiffsanzahlen im Hafen
    erwartet , aber da ist die Wirtschaftslobby vor .

    Insgesamt gesehen, kann man die Energiewende und den Elektroauto Wahn nur als Konjunkturprogramm für die Wirtschaft und riesige Geldvernichtungsmaschine ohne großartige Wirkung
    betrachten. Der einzelne Bürger wird gegängelt für nicht nennenswerte Reduzierungen , ansonsten bleibt alles beim alten oder wird eher schlimmer .

    Ein bisschen liegt das aber auch an den Menschen selber , die eigentlich einsehen sollten , Verzicht ist die beste Recourssenschonung . Ein heutiger Diesel SUV mag schon ziemlich sauber sein ,
    ein 500 Kg leichterer Kombi wäre aber sauberer , ein Kleinwagen für den Weg in die City , wenn es anders nicht geht noch sauberer , einfach weil sie weniger verbrauchen .
    Und weniger Verbrauch ist Klimaschutz in einfacher und logischer Art und Weise , ehrlich und nicht bestreitbar und alles ganz ohne Aufwand oder Zwang zur Schaffung neuer Infrastrukturen .

    Es ist die Tatsache , dass wir Menschen den Hals nicht voll bekommen können , die unseren Planeten am meisten schädigt .

    Es wird Zeit , dass wir die falschen Propheten der Wirtschaftsweisheit zum Teufel schicken , die uns immer wieder erklären wollen , dass Wachstum unabdingbar ist , auch wenn permanentes
    Wachstum in einem geschlossenem System wie der Erde vollkommen unmöglich ist und in Wirklichkeit einzig dazu führt , dass wir irgendwann den Ast durchgesägt haben , auf dem die Menschheit sitzt .
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    Das Märchen vom Klimaretter E-Auto  Empty Re: Das Märchen vom Klimaretter E-Auto

    Beitrag von Abriter Fr 15 Feb 2019, 15:14

    Wir stecken in einer elenden Zwickmühle zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Weder Industrie noch Verbraucher werden ihren eigenen Ansprüchen gerecht.

    Selbstverständlich gibt es neben der Automobilität noch viele andere, eventuell größere Baustellen zum Thema Umwelt und Klima. Und dann gibt es noch die vielen Schnittmengen, in denen Themen mehr oder weniger stark ineinander greifen. Gleichwohl kann man sich ein Thema, z.B. die Automobilität, herausgreifen und daran arbeiten. Dabei ist es von Vorteil, wenn man im Rahmen der Verbesserungen im eigenen Thema auf widrige Begleitumstände (aus der Schnittmenge) trifft. So geraten dann auch die anderen Themen ins Blickfeld. Ich halte es für einen großen Fehler, wenn man sich von seinem Thema abwendet weil man der Meinung ist, zunächst müsse erst einmal das andere, vermeintlich größere Problem (aus der Schnittmenge) angegangen und gelöst werden. Wenn der Wechsel aus Entwicklung und Anforderung fehlt, kommt man nicht weiter.

    Ich bleibe hier beim Thema Automobilität.
    Der Verbrenner gehört unwiderruflich zu den Todgeweihten, da die aktuellen Motoren unter Einhaltung der Abgaswerte kaum noch eine Laufleistung von mehr als 200.000 Kilometer erreichen. Eine Instandsetzung mag zwar technisch möglich sein, ist aber wirtschaftlich unsinnig (und wird von keinem Verbraucher bezahlt).

    Das E-Auto macht technisch gute Fortschritte. Die Entwicklung der Akkus schreitet langsam voran, die Antriebsstränge sind nahezu perfekt. Laufleistungen von 500.000 Kilometern und mehr sind schon heute kein Problem mehr. Man benötigt auch all das andere Gelumpe nicht mehr, welches in schöner Regelmäßigkeit gewechselt und ausgetauscht werden muss (Öl, Kupplung, Kat, Zündkerzen etc.).

    Zwei Wermutstropfen hat das E-Auto: Zum einen stellt sich die Klima-Frage, woher der Strom kommt. Da sind wir dann bei der o.a. Schnittmenge, also andere Baustelle. Zum anderen wird die deutsche Automobilindustrie lange nicht zu den Gewinnern gehören.

    Das E-Auto ist ganz sicher kein Konjunkturprogramm für die deutsche Automobilindustrie. Deren Gewinne zeigen steil nach unten, E-technisch haben sie nämlich nichts. Was sie haben, ist derzeit zugekauft, in Kooperation oder vom Investor. Kurz: sie haben gar nichts. Auch die Hoffnung (Daimlers) auf eine Batteriezellenproduktion wird sich nicht erfüllen. Es wird bestenfalls eine Batteriezellen-Endproduktion für die deutschen Hersteller geben. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Die Verbrennerentwicklung ist abgastechnisch am Ende angelangt. Ich gehe davon aus, dass einige Marken vom Markt verschwinden werden und eher alle als nur wenige deutsche Automobilhersteller ihre Selbständigkeit verlieren.

    Kurz zum Größenwahn: Die sogenannten SUV sind wohl sehr gefragt. Auch große Kombis mit PS-starken Motoren stehen noch auf dem Wunschzettel. Jedenfalls wurden mir all diese Blechteile zu Schleuderpreisen angeboten. Da ich weder eine Seniorenkiste noch ein Muttitaxi fahren will, habe ich mich fürs teurere Downsizing entschieden und ein Auto bestellt. Very Happy
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    Das Märchen vom Klimaretter E-Auto  Empty Re: Das Märchen vom Klimaretter E-Auto

    Beitrag von Gast Fr 15 Feb 2019, 15:40

    Abriter schrieb:Wir stecken in einer elenden Zwickmühle zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Weder Industrie noch Verbraucher werden ihren eigenen Ansprüchen gerecht.

    Selbstverständlich gibt es neben der Automobilität noch viele andere, eventuell größere Baustellen zum Thema Umwelt und Klima. Und dann gibt es noch die vielen Schnittmengen, in denen Themen mehr oder weniger stark ineinander greifen. Gleichwohl kann man sich ein Thema, z.B. die Automobilität, herausgreifen und daran arbeiten. Dabei ist es von Vorteil, wenn man im Rahmen der Verbesserungen im eigenen Thema auf widrige Begleitumstände (aus der Schnittmenge) trifft. So geraten dann auch die anderen Themen ins Blickfeld. Ich halte es für einen großen Fehler, wenn man sich von seinem Thema abwendet weil man der Meinung ist, zunächst müsse erst einmal das andere, vermeintlich größere Problem (aus der Schnittmenge) angegangen und gelöst werden. Wenn der Wechsel aus Entwicklung und Anforderung fehlt, kommt man nicht weiter.

    Ich bleibe hier beim Thema Automobilität.
    Der Verbrenner gehört unwiderruflich zu den Todgeweihten, da die aktuellen Motoren unter Einhaltung der Abgaswerte kaum noch eine Laufleistung von mehr als 200.000 Kilometer erreichen. Eine Instandsetzung mag zwar technisch möglich sein, ist aber wirtschaftlich unsinnig (und wird von keinem Verbraucher bezahlt).

    Das E-Auto macht technisch gute Fortschritte. Die Entwicklung der Akkus schreitet langsam voran, die Antriebsstränge sind nahezu perfekt. Laufleistungen von 500.000 Kilometern und mehr sind schon heute kein Problem mehr. Man benötigt auch all das andere Gelumpe nicht mehr, welches in schöner Regelmäßigkeit gewechselt und ausgetauscht werden muss (Öl, Kupplung, Kat, Zündkerzen etc.).

    Zwei Wermutstropfen hat das E-Auto: Zum einen stellt sich die Klima-Frage, woher der Strom kommt. Da sind wir dann bei der o.a. Schnittmenge, also andere Baustelle. Zum anderen wird die deutsche Automobilindustrie lange nicht zu den Gewinnern gehören.

    Das E-Auto ist ganz sicher kein Konjunkturprogramm für die deutsche Automobilindustrie. Deren Gewinne zeigen steil nach unten, E-technisch haben sie nämlich nichts. Was sie haben, ist derzeit zugekauft, in Kooperation oder vom Investor. Kurz: sie haben gar nichts. Auch die Hoffnung (Daimlers) auf eine Batteriezellenproduktion wird sich nicht erfüllen. Es wird bestenfalls eine Batteriezellen-Endproduktion für die deutschen Hersteller geben. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Die Verbrennerentwicklung ist abgastechnisch am Ende angelangt. Ich gehe davon aus, dass einige Marken vom Markt verschwinden werden und eher alle als nur wenige deutsche Automobilhersteller ihre Selbständigkeit verlieren.

    Kurz zum Größenwahn: Die sogenannten SUV sind wohl sehr gefragt. Auch große Kombis mit PS-starken Motoren stehen noch auf dem Wunschzettel. Jedenfalls wurden mir all diese Blechteile zu Schleuderpreisen angeboten. Da ich weder eine Seniorenkiste noch ein Muttitaxi fahren will, habe ich mich fürs teurere Downsizing entschieden und ein Auto bestellt. Very Happy


    Also wenn ich so überlege, wenn ich in Urlaub fahre, mal als Beispiel, geht das nie unter 1500 km ab, mit so einem tollen E Auto komme ich im besten Fall 500 km weit, vorausgesetzt kein Gebirge und keine anderen Verbraucher. Dann muss ich zwischen zwei und vier Stunden an die Säule, falls ich überhaupt eine finde. Donnerwetter, dann bin ich ja schon in zwei Tagen am Ziel Smile
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    Beitrag von Gast Fr 15 Feb 2019, 16:03

    Leon0822 schrieb:


    Also wenn ich so überlege, wenn ich in Urlaub fahre, mal als Beispiel, geht das nie unter 1500 km ab, mit so einem tollen E Auto komme ich im besten Fall 500 km weit, vorausgesetzt kein Gebirge und keine anderen Verbraucher. Dann muss ich zwischen zwei und vier Stunden an die Säule, falls ich überhaupt eine finde. Donnerwetter, dann bin ich ja schon in zwei Tagen am Ziel Smile


    Noch besser wird das, wenn man dann anstehen muss bis eine Säule frei ist, da kann man sich in Geduld üben, bei TUI beginnt der Urlaub im Flieger bei Tesla auf dem Rastplatz Smile
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    Das Märchen vom Klimaretter E-Auto  Empty Re: Das Märchen vom Klimaretter E-Auto

    Beitrag von Abriter Fr 15 Feb 2019, 16:44

    Leon0822 schrieb:


    Noch besser wird das, wenn man dann anstehen muss bis eine Säule frei ist, da kann man sich in Geduld üben, bei TUI beginnt der Urlaub im Flieger bei Tesla auf dem Rastplatz Smile

    Ein E-Auto (damit sind keinesfalls deutsche Möchtegern-E-Autos gemeint) benötigt auf 1.500 km deutlich weniger Ladezeiten als du an Pausen.

    Wenn du auf deinen nächsten Reisen (mithilfe einer App) die Ladestationen aufsuchst, wirst du überrascht sein, wie viele es gibt. Und du wirst überrascht sein, wie viele E-Autos dort tanken, ohne dass sie in der Warteschlange stehen.
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    Beitrag von Gast Fr 15 Feb 2019, 17:03

    Abriter schrieb:

    Ein E-Auto (damit sind keinesfalls deutsche Möchtegern-E-Autos gemeint) benötigt auf 1.500 km deutlich weniger Ladezeiten als du an Pausen.

    Wenn du auf deinen nächsten Reisen (mithilfe einer App) die Ladestationen aufsuchst, wirst du überrascht sein, wie viele es gibt. Und du wirst überrascht sein, wie viele E-Autos dort tanken, ohne dass sie in der Warteschlange stehen.


    Ja noch, es gibt ja auch kaum welche, sollten es mal mehr werden und die Windmühlen nicht hinterher kommen mit der Energieproduktion.... Ich noch ein Diesel Stromaggregat Smile
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    Beitrag von Trulla Fr 15 Feb 2019, 19:10

    Abriter schrieb:
    Zum anderen wird die deutsche Automobilindustrie lange nicht zu den Gewinnern gehören.

    Vor ein paar Tagen habe ich im Radio gehört, dass die Laufzeit für die staatliche Bezuschussung beim Kauf eines E-Autos verlängert werdejn soll. Denn von den 600 Millionen Euro bereitgestellter Prämien wurden gerade mal 130 Millionen Euro in Anspruch genommen. Kein Schwein will also so ein Scheißding. Ich schon gleich gar nicht. Rolling Eyes
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    Beitrag von Abriter Fr 15 Feb 2019, 19:37

    Leon0822 schrieb:


    Ja noch, es gibt ja auch kaum welche,

    Auch das ist ein Irrtum. Zwar hinken Deutschland und Old-Europa der Entwicklung hinterher, aber von China bis Norwegen explodieren die Zulassungszahlen an E- und Hybrid-Autos, ebenso in den USA. Es ist erschreckend, dass ausgerechnet im Land der Automobile Scheuklappen getragen werden (womit der Untergang einiger Marken besiegelt ist). Gleichwohl werden es auch im Steinzeit-Deutschland immer mehr Autos dieser Art. Die Ladeversorgung verträgt heute schon locker die doppelte Menge und wird beständig ausgebaut. Es gibt keine Lücken und keine Warteschlangen. Und hier sage ich voraus, dass der Ausbau und die Ladetechnik führend in die Hände der USA und China kommen. Die Langschläfer Daimler, BMW und VAG können sich auch auf diesem Feld hinten anstellen (sich einkaufen, Kooperationen suchen, um Investoren betteln).

    Die Stromversorgung bricht definitiv nicht wegen E-Autos zusammen. Dass die Herstellung des Stroms noch ein Klima-Problem ist, wurde bereits als "andere Baustelle" erwähnt, tut der Funktion und Versorgung von E-Autos aber keinen Abbruch.



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    Das Märchen vom Klimaretter E-Auto  Empty Re: Das Märchen vom Klimaretter E-Auto

    Beitrag von Abriter Fr 15 Feb 2019, 19:45

    Trulla schrieb:

    Vor ein paar Tagen habe ich im Radio gehört, dass die Laufzeit für die staatliche Bezuschussung beim Kauf eines E-Autos verlängert werdejn soll. Denn von den 600 Millionen Euro bereitgestellter Prämien wurden gerade mal 130 Millionen Euro in Anspruch genommen. Kein Schwein will also so ein Scheißding. Ich schon gleich gar nicht. Rolling Eyes

    Das hat seinen Grund: Wie viele Informationen zu den Zuschüssen und wie viel Verkaufswerbung zu "echten" E-Autos haben dich in den vergangenen Jahren erreicht? Mit Sicherheit deutlich weniger als bspw. für Viagra oder Hämorrhoiden-Salbe. Hinzu kommt (kam), dass "echte" E-Autos einen sehr hohen Preis haben (hatten). Da hilft auch kein genuschelter Zuschuss. Zudem war die Modellpalette seht beschränkt. Die wächst aber ebenfalls stetig.

    Edit PS: Ich glaube, gerade für dich und deine Strecke würde sich ein echtes E-Auto lohnen. Bist du schon mal eines gefahren? Wenn du die Möglichkeit hast, dir ein E-Auto für eine Woche auszuleihen, wirst du echt Spaß daran haben. Mein Kollege, der jetzt in den Vorruhestand geht, hat sich einen gebrauchten Tesla gegönnt und einen Kia gekauft. Auf den Kia bin ich gespannt. Der Tesla hat es mir schon angetan.
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    Beitrag von Tat2 Fr 15 Feb 2019, 20:06

    Abriter schrieb:

    Auch das ist ein Irrtum. Zwar hinken Deutschland und Old-Europa der Entwicklung hinterher, aber von China bis Norwegen explodieren die Zulassungszahlen an E- und Hybrid-Autos, ebenso in den USA. Es ist erschreckend, dass ausgerechnet im Land der Automobile Scheuklappen getragen werden (womit der Untergang einiger Marken besiegelt ist). Gleichwohl werden es auch im Steinzeit-Deutschland immer mehr Autos dieser Art. Die Ladeversorgung verträgt heute schon locker die doppelte Menge und wird beständig ausgebaut. Es gibt keine Lücken und keine Warteschlangen. Und hier sage ich voraus, dass der Ausbau und die Ladetechnik führend in die Hände der USA und China kommen. Die Langschläfer Daimler, BMW und VAG können sich auch auf diesem Feld hinten anstellen (sich einkaufen, Kooperationen suchen, um Investoren betteln).

    Die Stromversorgung bricht definitiv nicht wegen E-Autos zusammen. Dass die Herstellung des Stroms noch ein Klima-Problem ist, wurde bereits als "andere Baustelle" erwähnt, tut der Funktion und Versorgung von E-Autos aber keinen Abbruch.



    Andere Länder haben ja auch noch Kernenergie. Die ist um einiges günstiger und zuverlässiger als der Irrsinn der hier stattfinden soll.

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