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    Beitrag von Abriter Mo 23 Okt 2023, 08:14

    Leon0822 schrieb:



    Da geht der single für 500 Euro brutto arbeiten und muss seine Miete selber bezahlen, merkst du was?

    In beiden Fällen muss die Miete abgezogen werden. Geh schlafen!
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    Beitrag von Gast Mo 23 Okt 2023, 08:30

    Abriter schrieb:

    In beiden Fällen muss die Miete abgezogen werden. Geh schlafen!


    Und das lohnt sich dann ? Ich lach mich tot. Wegen geschissenen 350 Euro mehr den ganzen Monat Malochen ?

    Der wäre ja schön blöd.


    Da muss eine deutlich höhere Differenz her , zwischen Arbeitslohn und Sozialleistungen. 1000 mehr, das wäre ne Nummer aber nicht diese Almosen.
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    Beitrag von Gast Mo 23 Okt 2023, 09:30

    Abriter schrieb:

    Hier geht es ums Bürgergeld. Das Bürgergeld ist aus der notwendigen Zusammenlegung von ALG II und dem sogenannten Hartz IV entstanden.

    Leistungskürzungen (= Sanktionen!) waren unter ALG II in bestimmten Fällen durchaus schärfer, hatten aber einen gewichtigen Nachteil: Der Leistungsbezieher (oder die Bedarfsgemeinschaft) hatte dann u. U. Anspruch auf Leistungen nach Hartz IV. Für den Leistungsbezieher (bzw. die Bedarfsgemeinschaft) war eine solche Leistungskürzung unterm Strich eine Nullnummer, für den Steuerzahler entstanden aber doppelte und dreifache Kosten. Die Sanktion fand also nur auf dem Papier statt. Beim Bürgergeld hingegen hat die vermeintlich geringere Kürzung Bestand.

    Es mag Einzelfälle geben, bei denen sich Arbeit nicht lohnt. In aller Regel lohnt es sich zu arbeiten. Zwei Institute (WSI und Ifo) haben unabhängig voneinander viele denkbare Konstellationen berechnet und kamen zum gleichen Ergebnis.

    Laut dem Artikel  - Seite 6 Buerge10
    Erläuterung: Zum Haushaltseinkommen zählen der Bürgergeld-Regelsatz  bzw. das Nettoeinkommen sowie alle Ansprüche
    auf zusätzliche Leistungen wie Kosten der Unterkunft bei Bürgergeld-Empfängern bzw. Wohngeld und Kinderzuschlag bei
    Haushalten mit geringem Erwerbseinkommen. Die tatsächlichen Wohnkosten sind noch nicht abgezogen. 


    Wer dennoch der Meinung ist, mit dem Bürgergeld besser zu fahren, der soll es beantragen und glücklich werden.  Basketball


    Also halten wir fest. Der Einkommensunterschied zwischen den Familien mit Bürgergeld und denen mit Arbeitseinkommen liegt deiner Aussage nach bei 400 Euro brutto wohlgemerkt. Das sind dann so 280 Euro Netto. Wenn der arbeitende dann sein Auto betankt ist ein hunderter weg und wenn man dann noch voraussetzen würde, dass das Auto möglicherweise noch finanziert ist, ja da stellt man fest, der hat den fetten Reinbach gemacht.


    Jetzt musst du mir nur noch erklären wie man bei Mindestlohn auf fast 4000 Euro kommen kann. Selbst wenn beide Vollzeit zum Mindestlohn arbeiten würden komme ich nicht auf diese Summe. Jedenfalls nicht  Netto und beim Bürgergeld Empfänger reden wir von Netto.
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    Beitrag von Gast Mo 23 Okt 2023, 10:07

    VausB schrieb:





    Jetzt musst du mir nur noch erklären wie man bei Mindestlohn auf fast 4000 Euro kommen kann. Selbst wenn beide Vollzeit zum Mindestlohn arbeiten würden komme ich nicht auf diese Summe. Jedenfalls nicht  Netto und beim Bürgergeld Empfänger reden wir von Netto.


    Was ja zudem bei einer Familie mit 3 Kindern nicht funktionieren würde, der Vater der Familie müsste dann 4500 Euro verdienen um auch nur ansatzweise Bürgergeld Niveau zu erreichen. Es seie denn man hat eine Tagesmutter oder Kita und die kostet auch Geld.

    Es geht bestimmt nicht um Neid, es darum dass sich arbeiten für viele Menschen einfach nicht mehr lohnt.
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    Beitrag von Abriter Mo 23 Okt 2023, 10:21

    VausB schrieb:
    Also halten wir fest. Der Einkommensunterschied zwischen den Familien mit Bürgergeld und denen mit Arbeitseinkommen liegt deiner Aussage nach bei 400 Euro brutto wohlgemerkt. Das sind dann so 280 Euro Netto. Wenn der arbeitende dann sein Auto betankt ist ein hunderter weg und wenn man dann noch voraussetzen würde, dass das Auto möglicherweise noch finanziert ist, ja da stellt man fest, der hat den fetten Reinbach gemacht.

    Eurer beider Leseschwäche zieht sich wie ein roter Faden durch diesen Thread. Es ist immer das Nettoeinkommen angegeben.

    VausB schrieb:
    Jetzt musst du mir nur noch erklären wie man bei Mindestlohn auf fast 4000 Euro kommen kann. Selbst wenn beide Vollzeit zum Mindestlohn arbeiten würden komme ich nicht auf diese Summe. Jedenfalls nicht  Netto und beim Bürgergeld Empfänger reden wir von Netto.

    Ich muss da gar nichts erklären, weil es im Text unter dem Bild steht. Du darfst davon ausgehen, dass beide Institute in der Lage sind, so etwas korrekt zu berechnen.
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    Beitrag von Abriter Mo 23 Okt 2023, 10:24

    Leon0822 schrieb:
    Was ja zudem bei einer Familie mit 3 Kindern nicht funktionieren würde, der Vater der Familie müsste dann 4500 Euro verdienen um auch nur ansatzweise Bürgergeld Niveau zu erreichen. Es seie denn man hat eine Tagesmutter oder Kita und die kostet auch Geld.

    s.o.

    Leon0822 schrieb:
    Es geht bestimmt nicht um Neid, es darum dass sich arbeiten für viele Menschen einfach nicht mehr lohnt.

    In Einzelfällen mag das so sein, im Allgemeinen ist dieses Stammtischgeschwätz klar widerlegt. Andernfalls würde schon jetzt kein Mensch mehr zum Mindestlohn arbeiten. Wer es anders sieht, hat es schlicht nicht begriffen.
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    Beitrag von Gast Mo 23 Okt 2023, 11:49

    Abriter schrieb:

    s.o.



    In Einzelfällen mag das so sein, im Allgemeinen ist dieses Stammtischgeschwätz klar widerlegt. Andernfalls würde schon jetzt kein Mensch mehr zum Mindestlohn arbeiten. Wer es anders sieht, hat es schlicht nicht begriffen.


    Ich weiß ja dass in welcher Blase du lebst, vielleicht sind ja in Hessen alles Millionäre, hier ist das definitive nicht so. Hier arbeitet so ziemlich jeder zweite zum Mindestlohn im Westen übrigens auch viele, vorwiegend im Einzelhandel.

    Aber ich weiß schon, ich bin nur zu dumm das zu verstehen. Für 400 Euro Bruttoeinkommen mehr, wird sich niemand mehr ein Bein ausreißen und da wären sie auch schön blöd.


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    Beitrag von Abriter Mo 23 Okt 2023, 12:17

    VausB schrieb:
    Aber ich weiß schon, ich bin nur zu dumm das zu verstehen. Für 400 Euro Bruttoeinkommen mehr, wird sich niemand mehr ein Bein ausreißen [...]

    Ei ja. Weil NETTO! Stirnpatsch
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    Beitrag von Gast Mo 23 Okt 2023, 12:48

    Abriter schrieb:

    Ei ja. Weil NETTO! Stirnpatsch


    Nix netto und selbst wenn, ist das nicht lohnend, der braucht ein Auto muss tanken und quält sich jeden morgen aus dem Bett ......und das ist dann mit 400 Euro gewürdigt?

    Na dann vielen Dank auch, dann macht mal selbst.


    Wie Gregor schon schrieb, 1000 Euro mehr Netto das wäre ne Hausnummer, wer arbeitet muss einfach sehr viel mehr verdienen, mit lächerlichen 400 euronchen lockst du niemanden mehr hinterm Ofen vor.
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    Beitrag von Gast Mo 23 Okt 2023, 13:08

    VausB schrieb:


    Nix netto und selbst wenn, ist das nicht lohnend, der braucht ein Auto muss tanken und quält sich jeden morgen aus dem Bett ......und das ist dann mit 400 Euro gewürdigt?

    Na dann vielen Dank auch, dann macht mal selbst.


    Wie Gregor schon schrieb, 1000 Euro mehr Netto das wäre ne Hausnummer, wer arbeitet muss einfach sehr viel mehr verdienen, mit lächerlichen 400 euronchen lockst du niemanden mehr hinterm Ofen vor.


    OK ist tatsächlich netto war von mir ein Fehler. Entschuldigung.Aber es ändert nichts, 400 Euro als Differenz von Sozialleistungen zum Arbeitslohn sind ein schlechter Witz.

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