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    Dann lassen wir mal die Katze aus dem Sack.

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    Dann lassen wir mal die Katze aus dem Sack. - Seite 5 Empty Ob sie gewusst haben wo sie sind

    Beitrag von M.M So 10 Apr 2022, 18:38

    confused



    Russische Soldaten sollen radioaktives Material aus Tschernobyl gestohlen haben
    Russische Soldaten haben nach ukrainischen Angaben während der Besetzung der Atomruine Tschernobyl radioaktive Substanzen aus Forschungslaboren gestohlen. 133 hoch radioaktive Substanzen seien entwendet worden, teilte die für die Verwaltung der Sperrzone rund um das havarierte Atomkraftwerk zuständige Behörde mit. Selbst ein kleiner Teil davon sei tödlich, »wenn er unprofessionell gehandhabt wird«.

    Die russischen Streitkräfte hatten am 24. Februar, dem ersten Tag ihres Angriffs auf die Ukraine, die Kontrolle über das frühere Kraftwerk übernommen. Ende März zogen sie sich schließlich von dem Gelände zurück.


    Nach Angaben des ukrainischen Energieministers German Galuschtschenko setzten sich die russischen Soldaten während der Besetzung von Tschernobyl einer »schockierenden« Menge an radioaktiver Strahlung aus. Manche von ihnen hätten vielleicht nur noch weniger als ein Jahr zu leben, schrieb der Minister am Freitag nach einem Besuch in dem Sperrgebiet auf Facebook. »Sie gruben in radioaktiv verseuchtem Boden, sammelten radioaktiven Sand in Säcken zur Befestigung von Stellungen und atmeten diesen Staub ein.«

    »Jeder russische Soldat wird ein Stück Tschernobyl mit nach Hause nehmen. Tot oder lebendig«, sagte Galuschtschenko. Auch die russische Militärausrüstung sei kontaminiert. »Die Ignoranz der russischen Soldaten ist schockierend.«.
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    Dann lassen wir mal die Katze aus dem Sack. - Seite 5 Empty Re: Dann lassen wir mal die Katze aus dem Sack.

    Beitrag von Oskar So 10 Apr 2022, 18:39

    Abriter schrieb:

    Das waren ukrainische Nazis, die das den Russen anheften wollen. So machen die das auch in der Ukraine. Zerstören wahllos ihre Häuser und Städte, töten sich gegenseitig und die Russen sollen es gewesen sein.

    Gruß
    Putin

    In der Ukraine war es so: Die alten, morschen Gebäude stürzten zusammen, als die Russen tanzend und singend durch die Straßen zogen.

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    Dann lassen wir mal die Katze aus dem Sack. - Seite 5 Empty Re: Dann lassen wir mal die Katze aus dem Sack.

    Beitrag von Oskar So 10 Apr 2022, 18:42

    M.M schrieb:confused




    »Jeder russische Soldat wird ein Stück Tschernobyl mit nach Hause nehmen. Tot oder lebendig«, sagte Galuschtschenko. Auch die russische Militärausrüstung sei kontaminiert. »Die Ignoranz der russischen Soldaten ist schockierend.«.

    Die Soldaten wollten eben strahlend nach Russland zurückkehren. What a Face
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    Beitrag von M.M So 10 Apr 2022, 18:43

    Oskar schrieb:

    Die Soldaten wollten eben strahlend nach Russland zurückkehren. What a Face


    Leuchtende Helden affraid
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    Beitrag von Oskar So 10 Apr 2022, 18:53

    M.M schrieb:


    Leuchtende Helden affraid

    Wenn die Kommandeure der Russen genauso blöd sind wie ihre hier agierenden Außendienstmitarbeiter, muss man sich über nichts wundern.
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    Beitrag von Katana So 10 Apr 2022, 19:06

    Das alles wirft auch einen schockierenden Eindruck auf Schul-und Allgemeinbildung dieser Soldaten, die scheint ja nicht mal ansatzweise vorhanden zu sein .

    Man darf wohl fast froh sein , wenn diese jungen Männer vorwiegend aus der russischen Pampa lesen und schreiben können.

    Kein Wunder, dass die beinahe alles glauben, was ihnen ihr Regime vorgaukelt .
    Die Unwissenheit der breiten Masse in Russland ist ja noch viel extremer, als ich mir das vorgestellt habe, der Unterschied zu Zeiten des WK.II ist ja wirklich denkbar gering .
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    Dann lassen wir mal die Katze aus dem Sack. - Seite 5 Empty Re: Dann lassen wir mal die Katze aus dem Sack.

    Beitrag von Abriter So 10 Apr 2022, 19:24

    Katana schrieb:Das alles wirft auch einen schockierenden Eindruck auf Schul-und Allgemeinbildung dieser Soldaten, die scheint ja nicht mal ansatzweise vorhanden zu sein .


    Bei der kämpfenden Truppe handelt es sich um arme Teufel vom verarmten Lande. Der Dienst in der Armee ist ihre einzige Möglichkeit, einen geregelten Lebensunterhalt zu verdienen, bevor sie im Suff oder an der Front sterben. Putin hat ihnen ja sonst nix zu bieten.
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    Dann lassen wir mal die Katze aus dem Sack. - Seite 5 Empty Re: Dann lassen wir mal die Katze aus dem Sack.

    Beitrag von Katana So 10 Apr 2022, 19:44

    Abriter schrieb:

    Bei der kämpfenden Truppe handelt es sich um arme Teufel vom verarmten Lande. Der Dienst in der Armee ist ihre einzige Möglichkeit, einen geregelten Lebensunterhalt zu verdienen, bevor sie im Suff oder an der Front sterben. Putin hat ihnen ja sonst nix zu bieten.


    Tja , da sieht man mal über die Jahre alles nur Schaumschlägerei von wegen der Modernisierung der russischen Streitkräfte , es hat sich gegenüber der UDSSR aber wirklich rein gar nichts geändert .
    Man meint immer noch mit der reinen Masse etwas bewirken zu können , aber diese Zeiten sind militärisch längst vorbei , eine Masse an schlecht ausgebildeten Soldaten ist für eine entschlossene und gut ausgebildete kleine Truppe ein besseres Tontauben schießen, wo nur die Munition reichen muss und die Reaktionen darauf sind durchweg Terror und sinnlose Brutalität.

    Es ist , wie man in manchen Videos sehen kann , immer noch das typische Dilemma einer Armee einer Diktatur .
    Die unteren Dienstgrade dürfen nicht denken und sind taktisch vollkommen unfähig , weil in einer Armee wie der russischen , dass komplette Unteroffizierskorps fehlt . Es gibt nur die Masse und die Offiziere , das ist Stand WK I nicht mal WKII .

    In westlichen Armeen insbesondere der US Armee bilden in der Hauptsache die Sergeant Dienstgrade zu deutsch die Unteroffiziere und Feldwebel die einfachen Soldaten aus . Selbst Gefreite und Obergefreite werden als Gruppenführer zum selbstständigen Denken und handeln unter Gefechtsbedingungen animiert und geschult . So bleibt beim Ausfall kommandierender Offiziere die Truppe taktisch handlungsfähig und es reicht nicht , wie in einem Video zu sehen EIN feindlicher Panzer der richtig trifft aus , um eine ganze Kompanie zum kopflosen rumrennen zu bringen .

    Ich hätte nicht gedacht , dass dieses Problem in der heutigen russischen Armee noch so extrem ist .

    Lass da zwei , drei Divisionen der USA Armee in Odessa anlanden und die marschieren durch bis Moskau , wenn man sie lässt .

    Die Ukrainer sind dabei nicht mal 1. Wahl , aber sie scheinen von den Amis sehr schnell zu lernen .

    Reservisten in Gummistiefeln

    Kein Wunder , wenn man sieht was Putin da an die Front schickt .
    Diese "Soldaten" in die Ukraine zu schicken ist glatter Mord , unwissende Hinterwäldler , erbärmlich ausgerüstet , die können einem irgendwie beinahe leid tun .
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    Beitrag von Abriter So 10 Apr 2022, 20:10

    Als sich damals der Eiserne Vorhang lupfte, bestätigte sich die vermutete Taktik des Ostens: Masse an Material und Mensch.
    In den letzten 20 Jahren war Russland stets bei Nato-Manövern als Beobachter eingeladen. Die letzte Einladung, die noch während der Ukraine-Krise galt, haben sie nicht mehr angenommen. Ich vermute, die russischen Beobachter sind bei den Nato-Manövern nach nordkoreanischer Art mit Zettel und Stift übers Feld gelaufen und haben Strichmännchen gemalt.
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    Dann lassen wir mal die Katze aus dem Sack. - Seite 5 Empty Re: Dann lassen wir mal die Katze aus dem Sack.

    Beitrag von M.M So 10 Apr 2022, 20:14


    Ein weiteres bedrückendes Erbe der Sowjetarmee ist auch die Praxis der "Dedowtschina", der "Herrschaft der Großväter". Ein Schikanesystem innerhalb der Armee, bei dem jüngere Soldaten von ihren älteren Kameraden teilweise bis in den Tod gequält werden. Allein 2010 sprach das Verteidigungsministerium von über 1700 Dedowtschina-Opfern. "Mit einer Reform, zu der auch die Einführung des Unteroffizier-Dienstgrades gehörte, wollte man dieser Praxis ein Ende setzen. Das jedoch ohne Erfolg", erklärt Gressel. 2019 erschoss Ramil Shamsutdinow in einer Kaserne acht seiner Kameraden. Als Grund gab der Rekrut an, Angst vor der Dedowtschina gehabt zu haben.

    Für Gressel ist dies nicht die einzige misslungene Reform innerhalb der russischen Armee. "Auch mit der Modernisierung ihrer Panzerfahrzeuge wollte die russische Armee das Leben der einzelnen Soldaten schützen", so Gressel. "Die hohen Verluste der russischen Streitkräfte in der Ukraine zeigen jedoch, dass dies nicht der Fall ist", erklärt der Politikwissenschaftler, der die Zahl gefallener russischer Soldaten auf etwa 12.000 schätzt. Doch es sind nicht nur die hohen Gefallenenzahlen, die einen dunklen Schatten auf die Strukturen innerhalb der russischen Armee werfen, sondern auch die Angaben über die Verwundeten. "Die Zahl der Verwundeten beträgt ungefähr 20.000 Soldaten. Normalerweise ist diese aber vier bis fünfmal größer als die der Gefallenen", erläutert Gressel. "Was bedeutet, dass das Sanitätssystem innerhalb der russischen Armee entweder katastrophal ist oder dass man vor allem schwerverletzte Soldaten sterben lässt", mutmaßt Gressel. Beide Annahmen werfen kein gutes Licht auf die russische Armee und den Umgang mit ihren eigenen Soldaten.

      Aktuelles Datum und Uhrzeit: Di 21 Mai 2024, 23:23